Spielberichte 2016/17

RPS Oberliga Frauen

Moselweisser Mädel zurück in der Spur

„Ischn“- Reserve aus Mainz-Bretzenheim hadert nach starker Partie mit zu hoher Fehlerquote

TV Moselweiss – SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim II 32:28 (16:15)

(HoS) Sie waren nur zu 7 Feldspielerinnen, sie wankten in Halbzeit 2 und sie behielten die Oberhand: Mit unbändigem Kampfgeist, Leidenschaft und einer gehörigen Portion Vulkan Power erkämpften sich die Moselweisser Oberliga Mädel angeführt von den beiden Ex-Vulkan-Ladies Lea Schmidt und Annika Bach, ergänzt durch eine spielfreudige Anne Schäfer, eine starke Corinna Heinz im Tor und die aufopferungsvoll kämpfenden Helena Kleeschulte, Michelle Meier, Sarah Bender und Carolin Nuhn den Sieg im letzten Heimspiel vor Weihnachten. Und der erste Sieg nach einer Serie von 4 teilweise völlig unnötigen Niederlagen tat so gut!
Bereits beim Aufwärmen konnte es den Moselweisser Fans Angst und Bange um ihre angeschlagene Truppe werden. Mit Ausnahme der Knie-verletzten Ex-Moselweisserin Marisa Müller konnten die Landes-Hauptstädterinnen mit ihren vollen Kader auflaufen. 13 Akteurinnen im türkis-blauen Dress mit deutlichen Größenvorteilen gegenüber der Rumpftruppe aus Koblenz schickten sich an, die Mädel vom Deutschen Eck noch tiefer in den Keller zu schießen. Doch dazu hatten diese einfach keine Lust, – im Gegenteil.
Es waren 8 Minuten gespielt, da zeigten die in roten Shirts gekleideten Moselweisser Mädel erstmal, worauf sie Lust hatten: 3:1 und 4:2 machten deutlich, die Bach-Schützlinge waren im Spiel. Dann die ersten Einschläge durch die Bretzenheimer Primärwaffe, – den Gegenstoß. In der gesamten RPS-Oberliga gefürchtet zelebrierte Mainz ihn in der Beatushalle präzise über die Ex-Weibernerin Lena Nürenberg, die am Ende mit 7 Treffern auch die torgewaltigste „Ische“ war. Waren sie beeindruckt, die Mädel vom Deutschen Eck? Nein, – die Ohren bei Lea Schmidt und Co. gingen an diesem Samstag nur ganz kurz nach unten, dann wieder Körpersprache, Kopf hoch und mit Volldampf weiter. Die erste Mainzer Führung beim 7:8 schien einem Weckruf gleich. Moselweiss schaltete sofort einen Gang hoch und zog über ein 10:8 auf 13:9 davon. Erst mit der letzten Aktion konnte Bretzenheim beim 16:15 wieder aufschließen
Wie lange konnte die Koblenzer Rumpftruppe das hohe Spieltempo mitgehen? Der TVM legte vor, Mainz glich aus, dann plötzlich wieder Mainz mit der 18:19 Führung. Moselweiss hielt den Atem an, denn in dieser rassigen Partie hatten die jungen Koblenzerinnen ordentlich einzustecken: Lea Schmidt zweimal am Boden, Anne Schäfer gleich dreimal. Und doch blieb das die letzte Gästeführung an diesem Tag. Woher sie die Kraft nahmen, weiß wahrscheinlich nicht einmal Trainer Thomas Bach, doch nun schlug Moselweiss mit eigenen Gegenstößen und Kreisläuferspiel zurück. 21:19, 25:22, 27:24, – der Druck der Gastgeberinnen auf die überraschten Gäste stieg. Doch auch Bretzenheim gab sich noch nicht geschlagen. Bis zum 27:26 und 29:28 blieben sie auf Tuchfühlung, ehe gegen den Moselweisser Schlußspurt kein Kraut mehr gewachsen war.
Der TVM- Sieg war gleichermaßen verdient wie glücklich. Die Ischn als ebenso starker wie fairer Gegner hätten mit einem Quäntchen mehr Glück durchaus einen Punkt vom Deutschen Eck mitnehmen können. Moselweiss hingegen beendet seine Durststrecke eindrucksvoll mit großer Moral und geht jetzt gestärkt in das Kellerduell gegen die TG Osthofen am kommenden Sonntag.

Aufstellung TV Moselweiss:  Corinna Heinz,  Jennifer Werner,  Sonja Nürenberg, Carolin Nuhn(1),  Lea Schmidt (8),  Annika Bach (5/1),  Helena Kleeschulte (3),  Michelle Meier (4),  Sarah Bender (3),  Anne Schäfer (8)

 

Moselweiss hängt im Keller fest

Koblenzer Mädel zeigen sich trotz Niederlage deutlich verbessert

TV Moselweiss – HSV Püttlingen 26:30 (12:13)

 

(hos) Eine positive Reaktion wollten sie zeigen, die Oberliga-Mädel des TV Moselweiss, und das haben sie geschafft. Dass es am Ende nicht zu einem absolut möglichen Punktgewinn reichte, war der im Vergleich zum Gegner höheren Anzahl individueller Fehler geschuldet.

Hart umkämpft war die erste Hälfte, die Moselweiss bis zum 9:7 in der 20. Spielminute dominieren konnte. Da war sie wieder, die Körperspannung im Team, die zu Beginn der Saison die Beatushalle zur Festung gemacht hatte. Zum Ende des ersten Durchganges holten sich die Auswärtsspezialisten aus Püttlingen aber die Führung zurück.

Wieder einmal fand Moselweiss schlechter als der Gegner in die zweite Hälfte und mußte sich anstrengen, um beim 18:18 letztmalig auszugleichen. Die Zahl der Fehler beim zuletzt arg gebeutelten Oberligisten vom Deutschen Eck stieg und Püttlingen nutzte das zum vorentscheidenden Zwischenspurt auf 20:25. Doch dieses Mal hielten die Schützlinge des Trainergespann Bach/Clemens noch einmal dagegen. Bis zum 26:29 konnten sie verkürzen, zur Wende reichte das aber nicht mehr.

Es ist die offene Frage, wann die Moselweisserinnen ihre zweifelsfrei vorhandene individuelle Klasse wieder auf den Platz bringen können. Zur Zeit fehlt die letzte Konsequenz, ein Spiel zu gewinnen. Mit Püttlingen – obwohl 5 Plätze in der Liga höher als Moselweiss angesiedelt – waren die jungen Koblenzerinnen jedenfalls handballerisch auf vergleichbarem Niveau.

Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Sonja Nürenberg (TOR), Annika Bach (7/2), Lea Schmidt (3), Helena Kleeschulte (1), Carolin Nuhn (1), Sarah Bender, Michelle Meier (5/4), Sonja Haouchet (3), Anne Schäfer (5), Maike Berresheim (1)

RPS Oberliga Frauen

Zurück in die Zukunft

Moselweiss will gegen Püttlingen als Aussenseiter positive Reaktion zeigen

TV Moselweiss – HSV Püttlingen (Sonntag, 17:00 Uhr Sporthalle Beatusstraße, Koblenz)

 

(hos) „Zurück in die Zukunft“ heißt das Motto für die Oberligadamen des TV Moselweiss am Sonntag in der Beatushalle. Zurück zum Saisonauftakt, zu dem man als Außenseiter und trotz verletzungsbedingter Rumpfbesetzung auf Augenhöhe mit den Großen der Liga gespielt hatte. Und mit Püttlingen kommt einer der Großen!

Vor Wochenfrist eroberten die Frauen des HSV im hart umkämpften Saar-Derby die Marpinger Halle und feierten einen umjubelten 23:26 Auswärtssieg. Apropos Auswärtssieg: die Püttlingerinnen sind Spezialisten auf fremdem Geläuf. Von bislang 6 Auswärtsspielen gewannen sie 4, spielten zum ersten Spieltag in Mainz-Bretzenheim einmal unentschieden und verloren nur beim Tabellenzweiten SGOBZ.

HSV Püttlingen hat erst 1 Auswärtsspiel verloren und kommt als klarer Favorit nach Koblenz

HSV Püttlingen hat erst 1 Auswärtsspiel verloren und kommt als klarer Favorit nach Koblenz

Moselweiss geht insbesondere nach der schockierenden Heimpleite am vergangenen Samstag gegen Sobernheim als krasser Aussenseiter in das Sonntagsspiel. Michelle Sorger fällt mit der in den ersten Minuten des Sobernheim-Spieles erlittenen Sprunggelenks Verletzung aus, der Einsatz von Sonja Haouchet ist fraglich. Helena Kleeschultes Knieverletzung ist noch nicht gänzlich abgeklungen, – zurück zur Rumpfbesetzung also. Unter der Woche holte sich der TVM ein wenig Spielpraxis bei einem Trainingsturnier.

Anne Schäfer wird auch gegen Püttlingen alles geben

Anne Schäfer wird auch gegen Püttlingen alles geben

Prognose: Alles andere als die nächste Heimniederlage wäre eine glatte Sensation in der Beatushalle. Püttlingen ist keiner der Gegner, gegen den im Projekt Klassenerhalt gepunktet werden muß. Allerdings hat Moselweiss gegen Gegner der unteren Tabellenregion bereits zu viele Punkte liegengelassen und gegen die Großen immer gut ausgesehen. Es ist Zeit, für positive Schlagzeilen.

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz, Sonja Nürenberg, Annika Bach, Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Sonja Haouchet, Anne Schäfer, Maike Berresheim

Abstiegskampf in der Beatushalle

RPS-Oberliga Frauen

TV Moselweiss – HSV Sobernheim 21:26 (9:12)

(HOS) Sie hatten die Wahl zwischen Abstiegskampf und Mittelfeld und sie haben den Abstiegskampf gewählt: Erstmalig mit dem vollen Kader von 13 Spielerinnen in der Koblenzer Beatushalle aufgelaufen unterlagen die Oberligahandballerinnen des TVM nach einem unterirdischen Spiel dem Tabellenschlußlicht HSV Sobernheim mit 21:26.
Den Gästen genügte dabei eine solide 6:0 Defensivformation und eine bärenstarke Torfrau Charlotte Schmidt, um Moselweiss verzweifeln zu lassen. Vier Gegenstöße und 3 Strafwürfe wurde Beute der Gästekeeperin. Moselweiss fand am Samstagnachmittag weder defensiv noch offensiv statt und muß sich nun völlig neu erfinden.
Spielverlauf: 0:5; 1:7; 4:7; 8:9; 9:12; (Halb); 9:14; 11:17; 16:20; 17:21; 21:24; 21:26
Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jenny Werner, Sonja Nürenberg; Michelle Sorger (3/3), Sonja Haouchet (3), Lea Schmidt, Anne Schäfer (2), Annika Bach (7/5), Michelle Meier (3), Helena Kleeschulte (2), Sarah Bender(1), Carolin Nuhn, Maike Berresheim Coach: Thomas Bach und David Clemens

 

RPS Oberliga Frauen

Die Liga am Scheideweg

Wochen der Wahrheit in der RPS-Oberliga – für Moselweiss geht es um Mittelfeldetablierung oder Abstiegskampf

TV Moselweiss – HSV Sobernheim (Samstag, 17:15 Uhr Sporthalle Beatusstraße, Koblenz).

(hos) 9. Spieltag in der RPS Oberliga der Frauen und die Rollen für die Saison 2016/2017 verteilen sich zusehends: Von der Spitze grüßen SGOBZ und Basenheim mit jeweils 2 Minuspunkten. Die beiden Spitzenteams haben aus jeweils einer frühen Saison-Niederlage gelernt und bringen mittlerweile auch die engen Spiele sicher nach Hause. Friesenheim und Mainz 05 II lauern mit je 4 Minuspunkten auf den Sprung an die Spitze. Dahinter erstreckt sich ein Mittelfeld, dass von Püttlingen – übrigens zu Gast in Koblenz in der kommenden Woche – mit 5 Minuszählern bis Wittlich mit 10 Minuszählern reicht. Osthofen, Zweibrücken und Sobernheim drohen mit 14 und 16 Minuspunkten früh den Anschluss zu verlieren.

HSV Sobernheim hat in Koblenz nichts zu verlieren

HSV Sobernheim hat in Koblenz nichts zu verlieren

Moselweiss als aktueller Tabellenzehnter jagt einem ausgeglichenen Punkteverhältnis hinterher und hat jetzt den Vorteil von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen: Sobernheim, Püttlingen und Bretzenheim geben nacheinander die Visitenkarte in der Beatushalle ab. Viel wird davon abhängen, ob die Mädel vom Deutschen Eck den Auftakt dieser Serie am Samstagnachmittag erfolgreich gestalten können.
„Uns ist der Name des Gegners am Samstag völlig egal,“ ist daher aus dem Umfeld des TVM zu vernehmen. „Wichtig ist, dass wir die zuletzt wieder ansteigende Formkurve bestätigen können und in die Erfolgsspur finden.“ Auch wenn mit Sobernheim das aktuelle Tabellenschlußlicht in der Beatushalle aufläuft, weist Moselweiss eine Favoritenrolle vehement zurück: vor Jahresfrist ertrotzten sich auch die Damen des damaligen Tabellenletzten und späteren Absteigers Saarbrücken in Koblenz einen Punkt. Das – so das Kalkül des Koblenzer Trainergespanns – darf am Samstag auf gar keinen Fall passieren.
Sorgen bereitet dem TVM die Abwehr Mitte und die Kreisläuferposition: Helena Kleeschulte laboriert noch immer an ihrer Knieverletzung aus dem Friesenheimspiel. Sonja Haouchet und Carolin Nuhn müssen dieses Loch stopfen.

Sonja Haouchet wird eine Schlüsselspielerin in der Samstagnachmittagspartie sein

Sonja Haouchet wird eine Schlüsselspielerin in der Samstagnachmittagspartie sein

Prognose: Es geht um viel am kommenden Samstag Nachmittag! Schaffen die Moselweisser Mädel die Etablierung im Mittelfeld der Tabelle oder steht der Kampf gegen den Nichtabstieg ins Haus. Noch haben es Annika Bach, Anne Schäfer, Lea Schmidt und Co. selbst in der Hand, die Weichen richtig zu stellen. „Auf geht´s Koblenz, kämpfen und siegen!“

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz, Sonja Nürenberg, Annika Bach , Michelle Sorger, Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Sonja Haouchet, Anne Schäfer, Maike Berresheim

 

RPS Oberliga Frauen

Friesenheimer „Eulen“ zu stark für den TVM

Koblenzerinnen mit ansteigender Formkurve

TSG Friesenheim – TV Moselweiss 28:24 (11:9)

(hos) Auch in der Höhe verdient kehrt Moselweiss aus der schweren Oberliga-Auswärtspartie gegen den Tabellenvierten aus Friesenheim mit der nächsten Auswärts Niederlage im Gepäck zurück zum Deutschen Eck. Aber keine Zeit und auch kein Grund für „hängende Ohren“ und Trübsal bei den Koblenzer Mädel: sie hatten sich in Ludwigshafen trotz neuer Rückschläge – Helena Kleeschulte hatte sich beim Aufwärmen das Knie verdreht – ordentlich verkauft.

„Harzverseucht“ war der Boden im Friesenheimer Sportzentrum und dem fiel die etatmäßige Kreisläuferin und Abwehrchefin Helena Kleeschulte bereits beim Aufwärmen zum Opfer. Futsch war der Moselweisser Matchplan, denn ohne die studienbedingt fehlende Sonja Houchet konnte nur noch Neuzugang Carolin Nuhn Kleeschultes Aufgaben übernehmen, sollte nicht der gesamten Moselweisser Spielaufbau gefährdet werden. Nuhn – soviel vorweg – machte ihre Sache sehr ordentlich. Berufsbedingt verspätet angereist stieß während der Partie dann noch Maike Berresheim zum Team und bot Coach Thomas Bach zumindest Auswechseloptionen von der Bank.

Die erste Hälfte war eng umkämpft – zu Beginn mit leichten Vorteilen für Moselweiss – mit fortwährender Spieldauer erkämpften sich die Friesenheimer „Eulen“ das Momentum zurück. Die zeigten sich über die gesamte Partie hinweg gegenüber der Vorsaison stark verbessert und stellten unter Beweis, warum sie zu Recht in der Spitzengruppe der Liga rangieren. Mit gutem Timing und druckvollem Spiel drehten sie nach dem 4:4 auf und legten mit einem Zwischenspurt zum 8:4 den Grundstein für ihren späteren Erfolg. Abschütteln aber ließ sich Moselweiss in dieser Phase noch nicht. Nach Strafwurf-Anschlußtreffer zum 9:10 durch Annika Bach gelang den Hausherrinnen allerdings noch die 11:9 Halbzeitführung.

Spielentscheidend dann die ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs, die Moselweiss komplett verschlief. Plötzlich stand es 21:14 für Friesenheim und das Spiel war gelaufen. Sollte es eine richtige Abreibung für den TVM geben? Nein – denn ebenso plötzlich löste sich Moselweiss Verspannung und die Koblenzerinnen boten der TSG nun eine offene Feldschlacht, die sie bis zum 27:23 wieder auf 4 Tore heranführte. Trotz guter Möglichkeiten, weiter zu verkürzen blieb es aber bis zum Ende beim 4 – Tore Rückstand.

„Die einwöchige Spielpause tut uns in dieser Phase richtig gut,“ richtete Coach Thomas Bach den Blick nach der Partie sofort nach vorne. „Auf der Leistung der letzten 15 Minuten können wir aufbauen und nun 2 Wochen unsere wiedergewonne personelle Flexibilität im Rückraum weiter eintrainieren.“ Am 19.11. kommt es dann in der Beatushalle zum wichtigen Kellerduell mit Sobernheim und da sind dann 2 Punkte für die Moselweisser Mädel Pflicht.

Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz, , Annika Bach (4/3), Michelle Sorger (3), Lea Schmidt (4), Helena Kleeschulte (verletzt), Carolin Nuhn (2), Sarah Bender, Michelle Meier (9/6), Anne Schäfer (2), Maike Berresheim

 

RPS Oberliga Frauen

Friesenheimer „Eulen“ auf der Erfolgswelle

Der Mitaufsteiger des Vorjahres hat sich an der Tabellenspitze festgesetzt

TSG Friesenheim – TV Moselweiss (Samstag, 17:00 Uhr TSG Sportzentrum, Eschenbachstraße 85, Ludwigshafen)

(hos) Ein Kader mit 17 Spielerinnen, ein junger Trainer mit großen Ambitionen und ein Saisonstart mit 5 Siegen und 2 Niederlagen, – die Friesenheimer „Eulen“ – im letzten Jahr als Aufsteiger fast wieder abgestiegen – segeln derzeit auf Wolke 7 durch die Oberliga. Nur gegen Mainz 05 (32:18) und gegen Marpingen (30:21) gab es jeweils auswärts ordentliche Packungen. In der Auswärts Bilanz stehen aber auch Siege in Wittlich und in Zweibrücken. Zuhause erlegten die Friesenheimerinnen die SGOBZ (35:28), Bassenheim (27:26) und Hunsrück (26:25).

Die TSG Friesenheim 2016/2017 ist gut aufgestellt

Die TSG Friesenheim 2016/2017 ist gut aufgestellt

 

Moselweiss ist auswärts dagegen bislang ohne Erfolgserlebnis und muss obendrein die völlig unnötige Heimniederlage vor Wochenfrist gegen Mundenheim aus den Köpfen bekommen. Bei einigermaßen passabler Abwehr Leistung fehlten im zweiten Durchgang Durchschlagskraft und Bewegung im Angriff, so dass die Mannschaft des Trainergespanns Thomas Bach/David Clemens beim 22:25 nicht nur die bislang geringste Trefferausbeute in einer Saisonpartie einfuhr sondern erstmals das Parkett der heimischen Beatushalle in dieser Saison als Verlierer verließ.
Ist also die Samstags-Tour nach Friesenheim überhaupt nötig, – steht das Resultat nicht bereits im Voraus fest? Ein Blick auf den bisherigen Spielverlauf der Eulen-Partien zeigt eine Reihe von Gesetzmäßigkeiten: Immer dann, wenn Friesenheim das Heft in die Hand nehmen konnte und ihren großgewachsenen Rückraum einsetzen konnte, gab es für die Gegner nichts zu holen. Stießen die Eulen auf eine Abwehr, die ihnen das Leben schwer machte wie gegen Hunsrück, Marpingen oder Bassenheim in Halbzeit 2 war es mit der „Lufthoheit“ schnell vorbei. Die um Wiedergutmachung kämpfenden Mädel vom Deutschen Eck müssen am Samstag also zum bedingungsloser Kampf von der ersten Sekunde an bereit sein. Warum soll dann keine Überraschung möglich sein?

Durchsetzungskraft wie hier Lea Schmidt gegen Mundenheim ist in Friesenheim gefragt

Durchsetzungskraft wie hier Lea Schmidt gegen Mundenheim ist in Friesenheim gefragt

Prognose: Die Koblenzer Mädel gehen als krasse Aussenseiterinnen in die Partie. Aber wenn es gelingt, ab der ersten Minute voll auf dem Platz zu stehen und die Hausherrinnen zu beeindrucken, haben die Bach/Clemens Schützlinge eine Chance.

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz, Annika Bach, Michelle Sorger, Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Anne Schäfer, Meike Berresheim

RPS Oberliga Frauen

„Hornissen“ Gift lähmt Moselweisser Angriff

Bach/Clemens Schützlinge kassieren unnötige Heimniederlage

TV Moselweiss – VTV Mundenheim 22:25 (12:13)

(hos) „Vielleicht hat uns der letzte Biss gefehlt, weil wir personell nicht mehr im Notfall-Modus operieren mussten,“ schaut man in den Reihen des Koblenzer Handball-Oberligisten einigermaßen ratlos drein, nachdem gegen engagierte Gäste aus Ludwigshafen völlig unnötigerweise zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verschenkt worden waren. 22 Treffer im Angriff waren die bislang schwächste Wurfausbeute des Koblenzer Angriffs in dieser Saison.

Der Blick auf die Bank sah beim TVM erst einmal richtig gut aus: 10 spielfähige Akteure, darunter Neuzugang Sonja Nürenberg als gelernte Torfrau und 8 Feldspielerinnen, – wenn jetzt auch noch die erste Keeperin Corinna Heinz und Michelle Sorger, die kurzfristig erkrankt passen musste, mit von der Partie gewesen wären, hätten die Coaches Thomas Bach und David Clemens erstmals alle Akteure auf den Platz gebracht. Durchaus gefällig war auch die erste Halbzeit, die das erwartet ausgeglichene Spiel bot. Allerdings war es auch hier bereits die Heimmanschaft, die permanent einer Gästeführung bis zum Pausenstand von 12:13 hinterherlaufen musste.

Halbzeit 2 sah dann aus Moselweisser Sicht ein Potpourri der vergebenen Chancen. Obwohl die Defensivleistung von Anne Schäfer, Michelle Sorger und Co. insbesondere angesichts des Fehlens der etatmäßigen Nr. 1 Corinna Heinz im Tor durchaus in Ordnung ging, wird die Offensivleistung der Mädel vom Deutschen Eck zu besprechen sein. Gegenstöße wurden in Serie verworfen, aus der 6 gegen 6 Aufstellung fehlte die zündende Idee oder die Durchschlagskraft. Technische Fehler führten dazu, dass es nie wirklich gelang, die Gästeabwehr aus dem Gleichgewicht zu bringen, - Matchplan wie gegen Marpingen Fehlanzeige. Und so setzten sich die Mundenheimerinnen nach dem Ausgleichstreffer zum 17:17 schleichend auf 18:21 ab. Noch einmal ein Aufbäumen der Heimmannschaft: 3 Treffer in Folge bedeuteten beim 21:21 den Ausgleich für Moselweiss und das Momentum lag urplötzlich wieder bei den Mädeln vom Deutschen Eck. Und wieder waren es die eigenen Fehler, die eine mögliche Koblenzer Schlußoffensive im Keim erstickten. Überhastete Abschlüsse ließen Mundenheim wieder in Führung gehen und Punkte und Heimserie waren futsch.

Kein Durchkommen für Helena Kleeschulte vom Kreis. Mundenheimer Defensivkampfkraft erzwang bislang schlechteste A ngriffsleistung der Koblenzer Oberliga-Damen

Halbzeit 2 sah dann aus Moselweisser Sicht ein Potpourri der vergebenen Chancen. Obwohl die Defensivleistung von Anne Schäfer, Carolin Nuhn und Co. insbesondere angesichts des Fehlens der etatmäßigen Nr. 1 Corinna Heinz im Tor durchaus in Ordnung ging, wird die Offensivleistung der Mädel vom Deutschen Eck zu besprechen sein. Gegenstöße wurden in Serie verworfen, aus der 6 gegen 6 Aufstellung fehlte die zündende Idee oder die Durchschlagskraft. Technische Fehler führten dazu, dass es nie wirklich gelang, die Gästeabwehr aus dem Gleichgewicht zu bringen, – Matchplan wie gegen Marpingen Fehlanzeige. Und so setzten sich die Mundenheimerinnen nach dem Ausgleichstreffer zum 17:17 schleichend auf 18:21 ab. Noch einmal ein Aufbäumen der Heimmannschaft: 3 Treffer in Folge bedeuteten beim 21:21 den Ausgleich für Moselweiss und das Momentum lag urplötzlich wieder bei den Mädeln vom Deutschen Eck. Und wieder waren es die eigenen Fehler, die eine mögliche Koblenzer Schlußoffensive im Keim erstickten. Überhastete Abschlüsse ließen Mundenheim wieder in Führung gehen und Punkte und Heimserie waren futsch.

Maike Berresheim konnte gegen Mundenheim andeuten, wie wichtig sie für den Koblenzer Oberligisten noch werden wird.

Maike Berresheim konnte gegen Mundenheim andeuten, wie wichtig sie für den Koblenzer Oberligisten noch werden wird.

Am nächsten Wochenende können die Moselweisser Mädel ihre Auswärtsflaute beenden. Beim ehemaligen Tabellenführer Friesenheim, der in Marpingen am Wochenende unter die Räder geriet, hängen die Trauben aber extrem hoch.

Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Sonja Nürenberg (TOR), Annika Bach (6/5), Michelle Sorger, Lea Schmidt (5), Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn (1), Sarah Bender (1), Michelle Meier, Sonja Haouchet (3), Anne Schäfer (6), Maike Berresheim

 

RPS Oberliga Frauen:

Nach den „Moskitos“ fliegen die „Hornissen“ ein

Mit dem VTV Mundenheim kommt der Erzrivale aus der Jugendzeit

TV Moselweiss – VTV Mundenheim, Sa., 19:30 Uhr (Sporthalle Beatusschule, Koblenz-Moselweiss)

(HoS) Nach den Marpinger „Moskitos“ ist vor den „Hornissen“ aus Mundenheim: die einen erfolgreich vertrieben, die anderen mit Spannung erwartet. Bei dem Oberliga-Urgestein aus der Pfalz gestaltet sich der Saisonverlauf bislang sehr ähnlich wie in Koblenz: zu Hause erfolgreich und auswärts ohne Punkt.

Bretzenheim und Osthofen mußten die Heimstärke der Ludwigshafenerinnen bislang anerkennen. Fern der Heimat waren Zweibrücken, Hunsrück und Marpingen für Mundenheim nicht zu knacken. Spielfrei am vergangenen Wochenende hatten die Gäste ausreichend Zeit, um sich gezielt auf den TVM vorzubereiten und ihrer Auswärtsschwäche ein Ende zu bereiten.

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Für Moselweiss wird auch das kommende Match am Samstagabend daher alles andere als ein Selbstläufer. Zu gut kennen sich die beiden Kontrahenten. Das Moselweisser Trainergespann, dass mit seinem Matchplan am vergangenen Wochenende nicht unerheblichen Anteil am klaren Erfolg gegen Marpingen gehabt hatte, ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst:“ Wir erwarten eine Partie auf Augenhöhe. Das wird auch physisch für uns ein harter Brocken. Wenn wir gegen Mundenheim erfolgreich sein wollen, dann brauchen wir eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

Nach Lage der Dinge werden die Mädel vom Deutschen Eck erstmals mit voller Kapelle antreten können. Auch Sonja Houchet wird wohl zur Verfügung stehen und trotz Trainingsrückstandes somit die zuletzt stark beanspruchte Michelle Meier auf der rechten Seite entlasten können.
Auf den Rückraum Positionen hofft das Trainergespann auf die Einsatzbereitschaft des langzeitverletzten Neuzugangs Maike Berresheim, die dosiert wieder Spiel Praxis erhalten soll. Anne Schäfer, Annika Bach und Lea Schmidt könnten dadurch aus der Dauerbelastung gelöst werden. Fast scheint es, als finge die Saison für Moselweiss personell gerade erst an.

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Die Abwehr wird den Ausschlag geben. Kann Moselweiss nochmal eine solche Defensivleistung abrufen wie gegen Marpingen?

Prognose: Moselweiss hat die Chance, erstmalig in seiner jungen Oberliga-Geschichte ein positives Punktekonto zu erspielen und den Mittelfeldplatz abzusichern. Dazu aber ist am Samstagabend erneut das 100-prozentige Zusammenspiel von Trainergespann-Mannschaft und Fans notwendig

Voraussichtliche Aufstellung: Jenny Werner, Corinna Heinz, Annika Bach, Michelle Sorger, Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Sonja Haouchet, Anne Schäfer, Maike Berresheim

 

RPS Oberliga Frauen:

Moselweisser Mädel ziehen Marpinger Moskitos den Stachel

Koblenzer Trainergespann entscheidet Taktikduell für den TVM

TV Moselweiss – HSG DJK Marpingen / SC Alsweiler 23:18 (11:10)

(HoS) Wie spielt man gegen eine Überzahl? Marpingens Trainer Jürgen Harz griff tief in die Trickkiste und nutzte mit seinen Farben die neue Spielregeln des DHV aus: tausche Torfrau gegen die siebte Feldspielerin im Angriff. Der natürliche Reflex des Handballtrainers bei Unterzahl des eigenen Teams ist der Schritt zurück, „Hacken an den Kreis“. Wie ein Irrwisch dagegen tanzte Moselweiss Trainer David Clemens an der Aussenlinie und trieb seine Mädel an: “raus, weiter raus!“ Denn er hatte auf Marpingens rechter Angriffsseite immer dieselbe Auslösehandlung ausgemacht, um den Angriff in Schwung zu bringen. Moselweiss unglaublich mutiges Gegenmittel hieß extrem offene Raumdeckung die den Marpingern besonders auf der rechten Seite den Schwung bereits im Halbfeld nahm und ihre zwei Kreisläuferinnen verhungern ließ. Und wenn dann doch ein Pass durchkam, dann waren da immer noch Abwehrchefin Helena Kleeschulte und Torhüterin Corinna Heinz. Ganze 8 Treffer erzielten die Hartz Schützlinge in Halbzeit 2 und das war gegen die hochmotivierten Mädel vom Deutschen Eck einfach zu wenig. Der dritte Oberliga Heimsieg des TV Moselweiss in Folge war ein Triumph des gesamten Teams, Spielerinnen, Trainer, – und Fans. Und es war nicht zuletzt eine bestandene Reifeprüfung auf hohem taktischen Niveau.

Wieder kommt die Marpinger Torfrau nach Wechsel des 7. Feldspielers zu spät und die pfeilschnelle Lea Schmidt macht den Treffer für den TVM. Spiel und Taktikduell entschied Moselweiss für sich.

Wieder kommt die Marpinger Torfrau nach Wechsel des 7. Feldspielers zu spät und die pfeilschnelle Lea Schmidt macht den Treffer für den TVM. Spiel und Taktikduell entschied Moselweiss für sich.

Die Partie war für Koblenz wahrlich kein Selbstläufer, Durchgang 1 war harter Kampf. Es waren die Marpinger Moskitos, die den deutlich besseren Start erwischten und auf 4:1 vorlegten. Besorgte Gesichter da bei den Fans: wie fit war die Heimtruppe wirklich? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Beim 4:4 hatte Moselweiss den Ausgleich, beim 7:6 die erste Führung. Die holten sich die Gäste ein letztes Mal beim 9:10 zurück, doch die Halbzeitführung blieb mit 11:10 bei Moselweiss.

Feinjustierung betrieben Thomas Bach und David Clemens in der Pause und die Moselweisser Mädel wollten den Sieg! Hochkonzentriert gingen sie das Spiel an und beim 14:11 hatten sie die erste 3-Tore Führung, beim 18:13 waren sie bereits auf 5 Tore davon. Was Marpingen auch versuchte, die Moselweisser Defensive war meistens einen Schritt schneller. Im Angriff zeichneten sich besonders die bissige Anne Schäfer von Halbrechts und die ballsichere Helena Kleeschulte am Kreis aus. Durchschlagskräftig auch endlich wieder Lea Schmidt, die einige starke offensive Szenen trotz Manndeckung hatte.

..und ist die Lücke noch so klein, Anne Schäfer passt immer noch rein! Anne Schäfer war mit 6 Feldtoren erfolgreichste Werferin im Oberligaduell gegen Marpingen.

..und ist die Lücke noch so klein, Anne Schäfer passt immer noch rein! Anne Schäfer war mit 6 Feldtoren erfolgreichste Werferin im Oberligaduell gegen Marpingen.

Am kommenden Wochenende ist schon wieder Frauenhandball-Feiertag in Koblenz: dann nämlich treten die Moselweisser Oberliga Mädel zum Abendspiel um 19:30 erneut in der heimischen Beatushalle an. Gegner dann ist der Erz- Rivale aus Jugendzeiten, der VTV Mundenheim. Geht die Moselweisser Erfolgsstory weiter?

Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz (2), Jennifer Werner, Meike Berresheim, Carolin Nuhn, Lea Schmidt (4), Annika Bach (2/2), Helena Kleeschulte (4), Michelle Meier (3), Sarah Bender, Anne Schäfer (6), Michelle Sorger (2)

 

Oberliga-Spieltag ist Festtag in der Beatushalle

Gegen HSG DJK Marpingen-Alsweiler steht wieder der Handball im Mittelpunkt

RPS Oberliga Frauen:

TV Moselweiss – HSG DJK Marpingen-Alsweiler (Samstag, 17:15 Uhr Sporthalle Beatusschule, Koblenz-Moselweiss)

(hos) Schluß mit Kulissengetöse über eine mögliche Befangenheit angesetzter Schiedsrichter bereits vor der Partie, – Schluß mit Kasperletheater über angebliche Beleidigungen des Trainers der Heimmannschaft vom Kampfrichterplatz. Am Samstagnachmittag steht in der Koblenzer Beatushalle wieder ehrlicher Oberliga-Handball der Frauen auf dem Programm und es kommt ein hochattraktiver Gegner: Gegen die „Moskitos“ der HSG DJK Marpingen-Alsweiler kassierten die Koblenzer Mädel in der vergangenen Saison zwei Niederlagen, – die eine auswärts krachend und die zweite in Koblenz beim 25:26 schon durchaus auf Augenhöhe.

marpingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marpingen zeigte sich in den ersten 5 Partien der aktuellen Saison als rechte Wundertüte. In Zweibrücken und am letzten Wochenende zuhause gegen Mundenheim gab es hohe Siege, gegen Mainz, Bassenheim und Hunsrück dagegen setzte es Niederlagen.
Der TV Moselweiss hatte am vergangenen Wochenende auf dem Hunsrück spätestens ab dem Platzverweis gegen die wurfgewaltige Linkshänderin Michelle Meier, da eine der wenigen gesunden Spielerinnen des TVM, bereits in Halbzeit 1 nichts mehr zu bestellen. Thomas Bach und David Clemens standen keine Spieloptionen mehr zur Verfügung.
Das wird am Samstagnachmittag anders aussehen und die Moselweisser Mädel werden mindestens in Sachen Kampfkraft und Einstellung die eigenen Fans für den enttäuschenden Ausflug auf den Hunsrück entschädigen wollen. Ob es nach eingeschränktem Trainingsbetrieb spielerisch schon wieder reicht das werden die 60 Minuten zeigen müssen. Nach Lage der Dinge aber wird der TVM endlich wieder eine Auswechselbank haben.

Michelle Meier kassierte auf dem Hunsrück bereits in der ersten Halbzeit einen fragwürdigen Platzverweis und konnte ihren Farben nicht mehr helfen.

Michelle Meier kassierte auf dem Hunsrück bereits in der ersten Halbzeit einen fragwürdigen Platzverweis und konnte ihren Farben nicht mehr helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz, Annika Bach, Michelle Sorger, Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Sonja Haouchet, Anne Schäfer, Meike Berresheim

 

TV Moselweiss Handball Damen I

Oberliga-Spieltag ist Festtag in der Beatushalle

Gegen HSG DJK Marpingen-Alsweiler steht wieder der Handball im Mittelpunkt

RPS Oberliga Frauen: TV Moselweiss – HSG DJK Marpingen-Alsweiler (Samstag, 17:15 Uhr Sporthalle Beatusschule, Koblenz-Moselweiss). (hos) Schluß mit Kulissengetöse über eine mögliche Befangenheit angesetzter Schiedsrichter bereits vor der Partie, – Schluß mit Kasperletheater über angebliche Beleidigungen des Trainers der Heimmannschaft vom Kampfrichterplatz. Am Samstagnachmittag steht in der Koblenzer Beatushalle wieder ehrlicher Oberliga-Handball der Frauen auf dem Programm und es kommt ein hochattraktiver Gegner: Gegen die „Moskitos“ der HSG DJK Marpingen-Alsweiler kassierten die Koblenzer Mädel in der vergangenen Saison zwei Niederlagen, – die eine auswärts krachend und die zweite in Koblenz beim 25:26 schon durchaus auf Augenhöhe.

TV Moselweiss Handball Damen I

Oberliga-Spieltag ist Festtag in der Beatushalle

Gegen HSG DJK Marpingen-Alsweiler steht wieder der Handball im Mittelpunkt

RPS Oberliga Frauen: TV Moselweiss – HSG DJK Marpingen-Alsweiler (Samstag, 17:15 Uhr Sporthalle Beatusschule, Koblenz-Moselweiss). (hos) Schluß mit Kulissengetöse über eine mögliche Befangenheit angesetzter Schiedsrichter bereits vor der Partie, – Schluß mit Kasperletheater über angebliche Beleidigungen des Trainers der Heimmannschaft vom Kampfrichterplatz. Am Samstagnachmittag steht in der Koblenzer Beatushalle wieder ehrlicher Oberliga-Handball der Frauen auf dem Programm und es kommt ein hochattraktiver Gegner: Gegen die „Moskitos“ der HSG DJK Marpingen-Alsweiler kassierten die Koblenzer Mädel in der vergangenen Saison zwei Niederlagen, – die eine auswärts krachend und die zweite in Koblenz beim 25:26 schon durchaus auf Augenhöhe.

RPS Oberliga Frauen

„Flasche leer…“ in Irmenach

Moselweisser Mädel müssen Niederlage beim Aufsteiger schnell abhaken

HSG Hunsrück – TV Moselweiss 31:26 (16:11)

(hos) Niederlage mit Ansage: Es war eine Frage der Zeit, wann sich die Moselweisser Mädel gegen zahlen- und kräftemäßig überlegene Gegner nicht mehr würden wehren können, – und dieser Zeitpunkt war am Samstagabend gekommen. Zwar standen auf dem Spielberichtsbogen 14 Hunsrücker Spielerinnen immerhin 10 Koblenzer Mädel gegenüber. Neben Rekonvaleszent Michelle Sorger, die wie auch Sonja Houchet mit jeweils 4 Treffern ein passables Comeback gestaltete, zeigten sich die sonst so kampfstarken Bach-Schützlinge aber dieses Mal saft- und kraftlos. Kaum Trainingsbetrieb unter der Woche und fiebernde Spielerinnen, – ist die Talsohle mit diesem Samstag erreicht?

Vom Anpfiff an dominierten die Gastgeberinnen. Über ein 4:1, 11:4 und 16:9 war der Drops bereits beim Pausenstand von 16:11 für die HSG gelutscht. Beim TVM ging weder im Angriff noch in der Abwehr etwas zusammen. Dann ein kurzes Aufbäumen der mit jeweils 7 Treffern Normalform erreichenden Anne Schäfer und Annika Bach. 16:14 nach 40 Spielminuten, – ging da noch was? Nein, – am Samstag ging rein gar nichts mehr und so fuhren die Aufsteiger einen auch in der Höhe verdienten Sieg gegen Moselweiss ein.

„Abhaken“, heißt die Devise des Koblenzer Trainergespanns. An der Beatusstraße setzt man auf Regeneration und – wenn es die Kräfte wieder erlauben – auf eine positive Reaktion der Spielerinnen. Denen war es nämlich sichtbar unangenehm, ihren mitgereisten Fans keinen schöneren Samstagabend geboten zu haben.
Der nächste Spieltag ist Heimspieltag: Am Samstagnachmittag treten um 17:15 die Marpinger Damen in der Beatushalle an. Die sind nach rumpeligem Beginn am Wochenende gegen Mundenheim mal so richtig in die Spur gekommen und schickten die Pfälzerinnen mit einem krachenden 27:20 nach Hause.

TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (7/4), Lea Schmidt (2), Helena Kleeschulte (1), Carolin Nuhn (1), Michelle Meier, Sonja Haouchet (4), Anne Schäfer (7), Michelle Sorger (4)

 

Heißes Derby auf dem Hunsrück

Moselweisser Handball Damen fahren weiter auf Reserve
Vorbericht RPS-Oberliga:

HSG Hunrück – TV Moselweiss (Samstag, 15.10.2016, 19:30 Uhr Hirtenfeldhalle, Irmenach):

(HoS) „Ein solches Statement ist im Vorfeld einer Partie, noch dazu eines Derbys, mindestens ungewöhnlich,“ wiegelt das Umfeld des Koblenzer Handball-Oberligisten TV Moselweiss ab. Was war passiert? Im Internet-Portal „Mosel-Handball“ hatte sich Sascha Burg, der Trainer des Überraschungs-Tabellenvierten und Aufsteigers HSG Hunsrück, einerseits respektvoll gegenüber der Qualität der Moselweisser Mädel – andererseits aber auch kritisch gegenüber der Ansetzung des Schiedsrichtergespannes geäußert.
Zweibrücken, Mundenheim und Marpingen konnten bislang dem sehr physischen Spiel der Gastgeberinnen des Wochenendes nicht standhalten – allesamt altgediente RPS Oberligisten. Lediglich in Bassenheim am ersten Spieltag musste die HSG Hunsrück mit 31:26 die Segel streichen. Insgesamt nennt man das wohl einen Traumstart in die nächsthöhere Liga. Der verdiente Lohn: ein Platz im Spitzenquartett der Tabelle.
Erstmals in seiner jungen Oberligageschichte steht Moselweiss mit ausgeglichenem Punktekonto und positivem Trefferstand in der RPS-Tabelle. Mit Annika Bach weisen die Schützlinge der Trainer Bach und Clemens die aktuell treffsicherste Schützin der gesamten Liga auf. Sind das gute Vorzeichen für eine erfolgreiche Fahrt auf den Hunsrück? „Wir fahren zu einem Ligaspiel und der Gegner muß gut sein, wenn er uns besiegen will, – basta.“ An der Koblenzer Beatusstraße mag niemand eine Wissenschaft aus der Vorhersage über das Abschneiden am nächsten Spieltag machen. Unter der Woche litt der Trainingsbettrieb weiter unter Krankheits- und Verletzungsabwesenheiten. Welche Spielerinnen ausfallen oder zur Verfügung stehen ist noch völlig ungewiss.
Prognose: Die Hirtenfeldhalle ist ein schwer zu bespielendes Pflaster und Aufsteiger Hunsrück ist nach starkem Saisonauftakt von einer Welle der Euphorie getragen. Moselweiss benötigt die Zähler im Projekt „Klassenerhalt“ noch nicht zwingend. Das Trainergespann Bach/Clemens wird angesichts der Koblenzer Verletztenmisere, die noch lange nicht ausgestanden ist, daher einen sehr dosierten Matchplan entwickeln und der Truppe um die aktuelle Top-Torschützin der Liga, Annika Bach, an die Hand geben.
Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jennifer Werner, Sonja Haouchet, Carolin Nuhn, Lea Schmidt, Annika Bach, Helena Kleeschulte, Michelle Meier, Sarah Bender, Anne Schäfer, Meike Berresheim

 

RPS Oberliga Frauen:

Moselweisser Mädel erlegen Zweibrücker Löwen

Teamgeist und Spielintelligenz bescheren Koblenzer Rumpftruppe unerwarteten Oberligaerfolg

TV Moselweiss – SV 64 Zweibrücken 31:23 (12:10)

(HoS) Was ist das für ein Team? Beim Aufwärmen dominieren noch die Abteilungen Reha und Asthma, nach Anpfiff dann die Abteilungen Spielintelligenz und Attacke. Zweibrücken, Vorjahressechster – ebenfalls angeschlagen aber dennoch mit einem 11-köpfigen Kader angereist – blieb ohne Chance gegen eine Truppe vom Deutschen Eck, die aus der Not eine Tugend machte und in der die unfitten Spielmacherinnen Lea Schmidt, Annika Bach und Anne Schäfer immer wieder Ihren Nebenleuten zum Vollzug auflegten. Hauptprofiteur einmal mehr Michelle Meier mit beeindruckenden 7 Treffern. Aber auch Carolin Nuhn und Sarah Bender jeweils mit 3 Toren nutzten die klugen Anspiele in die „Tiefe“. Dem TV Moselweiss gelangen auffallend viele „einfache Treffer“. Zweibrücken musste härter für die Tore arbeiten und dadurch glich sich das Kräfteungleichgewicht letztlich zugunsten von Koblenz aus. Das Moselweisser Betreuerteam Bach/Leyendecker hatte den besseren Matchplan.
Es war ein Start-Ziel-Sieg für Moselweiss, den wohl nur Trainer Thomas Bach für möglich gehalten hatte. Ausser dem 0:1 lagen die Gäste aus der Pfalz nie in Führung. Koblenzer Ausreißversuche konnte die Truppe von Gäste-Trainer Rüdiger Lydorf bis zum 17:17 in der 42. Minute egalisieren. Doch dann spielte nur noch der heimische TVM und der setzte sich über ein 21:18 und 23:19 in der 42. Spielminute spielentscheidend auf 27:20 in der 55. Spielminute ab. Ein sicherer Rückhalt über 60 Spielminuten Jenny Werner und Corinna Heinz im Moselweisser Kasten. Der zweite Moselweisser Heimsieg in Folge wurde durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung, Spielintelligenz und Unberechenbarkeit errungen.

Die höchstklassige Koblenzer Frauenhandballmannschaft bleibt in der Liga weiterhin voll im Plan. Am kommenden Samstag müssen die Moselweisser Mädel beim Aufsteiger und Sensations-Tabellendritten HSG Hunsrück auflaufen. Nach dem Heimsieg gegen Zweibrücken sind im Projekt Klassenerhalt die Punkte aus dem Hunsrück nicht mehr unbedingte Pflicht.

Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jennifer Werner, Meike Berresheim (1), Carolin Nuhn (3), Lea Schmidt (2), Annika Bach (10/5), Helena Kleeschulte (4), Michelle Meier (7/1), Sarah Bender (3), Anne Schäfer (1)

 

RPS Oberliga Frauen:

Durchhalteparolen in Moselweiss
Kleiner Kader zwingt Koblenzer Oberligisten zur Improvisation

 TV Moselweiss – SV 64 Zweibrücken (Sa., 19:30 Uhr Beatushalle)

(HoS) Jetzt ist das Moselweisser Betreuerteam gefordert: am 4. Spieltag steht der kleine Kader des Moselweisser Frauen RPS Oberligsten bereits mit einem Fuß im Lazarett: Neben den Langzeitverletzten Michelle Sorger und Meike Berresheim fällt erneut Sonja Haouchet aus. Die Grippekranken des Pokalwochenendes laborieren weiterhin an hartnäckigen Infekten. Wie sollen 8 Moselweisser Mädel gegen eine volle Kapelle des Vorjahressechsten der Oberliga und klaren Mitgliedes des Ligaestablishments bestehen?
Die Saison lief allerdings für den Samstagabend Gast bislang so gar nicht nach Plan: Am letzten Septemberwochenende kassierten die „Löwen“ im Saarländischen Derby zu Hause gegen Marpingen eine empfindliche 18:27 Heim-Schlappe. Obendrein verletzte sich Spielmacherin Lucie Krein am Knie. Vorher waren die Schützlinge von Trainer Rüdiger Lydorf bereits auf dem Hunsrück gescheitert, als sie beim starken Aufsteiger eine 31:26 Niederlage kassierten. Aber angeschossene Löwen sind ja bekanntlich am gefährlichsten.
Wenn das Koblenzer Trainergespann Bach/Clemens doch nur für Entlastung ihrer bundesligaerfahrenen Großwildjägerinnen sorgen könnten. Das Pokalwochenende machte im Vergleich zum Derby gegen Bassenheim deutlich, dass Spielerinnen wie Annika Bach und Lea Schmidt eben nur völlig gesund 60 Minuten Dampf machen können. Und kann die Verantwortung wirklich auf den Schultern der Nachwuchsspielerinnen Michelle Meier und Sarah Bender liegen? Anne Schäfer und Hella Kleeschulte waren gegen Wittlich stark. Corinna Heinz kann wohl Jenny Werner zwischen die Pfosten wieder entlasten und Carolin Nuhn zeigte ebenfalls eine ansteigende Leistungskurve. Allein – es fehlen 2 bis 3 Feldspielerinnen, die die Truppe auf dem Platz entlasten könnten.
Prognose: Die Moselweisser Mädel kämpfen bereits am 4. Ligaspieltag mit dem Rücken an der Wand. Es steht verletzungs- und krankheitsbedingt kaum eine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Doch sie werden sich wieder durchbeißen getreu ihrem Motto: „Bevor wir fallen, fallen wir auf“. Bei den Zweibrücker Löwen bleibt abzuwarten, wie der Ausfall von Lucie Kreins kompensiert werden kann.
Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jennifer Werner, Carolin Nuhn, Lea Schmidt, Annika Bach, Helena Kleeschulte, Michelle Meier, Sarah Bender, Anne Schäfer, Maike Berresheim

 

Rheinland-Pokal Frauen

Letztes Aufgebot hält Niederlage in Grenzen

Wittlich in Moselweiss im Pokal verdient eine Runde weiter

TV Moselweiss – HSG Wittlich 30:35 (13:19)

(hos) Das war haarscharf an der Spielabsage: Nach den Langzeitverletzten Meike Berresheim und Michelle Sorger fehlte auch noch Sonja Houchet erstmals studienbedingt. Helena Kleeschulte, Corinna Heinz und Lea Schmidt gingen grippekrank ins Spiel. Anne Schäfer fehlte nach ihrem Examen noch die Spielpraxis. Während sich Anne, Hella und Lea durchbissen, gönnte das Moselweisser Trainergespann Bach/Clemens Jenny Werner im Tor Spielpraxis. Corinna Heinz zeigte erst in den Schlußminuten kurz ihr Können. Mir nur einer Auswechselspielerin waren den Gastgeberinnen kaum taktische Varianten möglich und so mussten tapfere Moselweisser Mädel die Gäste aus Wittlich in die nächste Pokalrunde ziehen lassen. Immerhin kamen die Zuschauer in der gut besuchten Beatushalle auf ihre Kosten: 65 Tore in 60 Spielminuten sind Beleg für das hohe Tempo, mit dem beide Teams zu Werke gingen.
Und Wittlich machte seine Sache ausgesprochen gut. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 5:5 gaben Lisa Schenk und die mit insgesamt 10 Treffern beste Torschützin Gwen Barthen so richtig Gas. 7:13, 10:17 und 11:19 gaben Anlass zur Sorge, dass es für Annika Bach, die erneut starke Michelle Meier und Co. eine herbe Klatsche geben würde. Die letzten beiden Treffer der ersten Hälfte aber verblieben bei Moselweiss und mit einem 13:19 zur Pause waren die Gäste zumindest noch nicht vollends enteilt.
Wer sollte für die angeschlagenen Mädel vom Deutschen Eck für die Wende sorgen? – Wieder das Team! Mit Ausnahme der Torhüterinnen trugen sich alle Spielerinnen in die Trefferliste ein und tatsächlich ging die zweite Hälfte mit 17:16 an Moselweiss, – was für eine Moral! Und die Beatushalle honorierte das mit feinem Gespür: die Zuschauer wussten, dass die Moselweisser Mädel mit dem Rücken an der Wand kämpften und die Trommeln der „Supporter“ brachten Wittlich kurzzeitig aus dem Takt. Bis zum 18:20 kämpften sich Lea Schmidt, Helena Kleeschulte und ihre Spielkameradinnen wieder auf 2 Tore heran. Dann wieder ein Wittlicher Zwischenspurt auf 18:24. Ein Strafwurftreffer von Annika Bach brachte noch einmal das 23:26 und auch der Stemmwurf von Lea Schmidt zum 25:28 in der 47. Minute zeigte, dass Moselweiss noch da war.
Dann aber war Schluß mit der Moselweisser Kraft und Wittlich setzte mit einer Reihe schön herausgespielter Gegenstöße dem Aufbäumen der angeschlagenen Heimtruppe ein Ende. 28:35 stand in der 55. Spielminute auf der Anzeigetafel und dann erlöste endlich Corinna Heinz die von ihren Vorderleuten etwas allein gelassene Jenny Werner im Tor. Und siehe da – die letzten 5 Minuten gehörten wieder Moselweiss. Der Endstand von 30:35 für Wittlich war verdient, – dem letzten Moselweisser Aufgebot aber gebührt Respekt.

„Das Ergebnis geht heute in Ordnung,“ zeigten sich die TVM-Akteure dann auch als gute Verlierer. „Heute gibt es nur Gewinner: Es gibt keine weiteren Verletzten und die Moral der Truppe war mal wieder überragend. Wir werden noch weitere dieser engen Personalsituationen zu überstehen haben aber daran sind wir gewöhnt. Mit gesunden Akteuren werden wir in der Liga noch das eine oder andere Wort mitzureden haben,“ gab sich die Koblenzer Mannschaftsführung kämpferisch. Und dass tatsächlich alle Feldspielerinnen als Torschützen auftauchen, das macht Thomas Bach und David Clemens sicherlich ein klein wenig stolz.

Helena Kleeschulte zeigte grippekrank eine starke Partie im Pokal gegen die HSG Wittlich

Helena Kleeschulte zeigte grippekrank eine starke Partie im Pokal gegen die HSG Wittlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis kommenden Samstagabend heißt es nun Wunden lecken, regenieren und dann wieder die volle Kampfkraft auf den Platz bringen: denn der Gegner, die Zweibrücker Löwen, kommt nicht zum Kaffeetrinken in die Beatushalle.

TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (9/4), Lea Schmidt (5), Helena Kleeschulte (4), Carolin Nuhn (2), Sarah Bender (1), Michelle Meier (6), Anne Schäfer (3)

Vorbericht Rheinland-Pokal Frauen

TV Moselweiss – HSG Wittlich (Mo., 03.10.2016, 17 Uhr Beatushalle)

(HoS) Die Verpackung sieht nach RPS-Oberliga aus – doch es ist Rheinlandpokal drin: Am Tag der Deutschen Einheit greifen in Runde 2 des HVR Pokales die Oberligisten mit ein und es kommt in der Koblenzer Beatushalle gleich zum Duell zweier Frauen RPS Oberligisten, die beide in der Liga noch nach Standortbestimmung suchen. In der Liga-Tabelle sind die beiden Kontrahenten punktgleich. Das bessere Torekonto weist Wittlich auf. Dabei verlor Wittlich beide Heimspiele gegen Friesenheim und Püttlingen, wusste aber gegen Tabellenschlußlicht Sobernheim beim Auswärtssieg zu gefallen.
Moselweiss hatte gleich 3 Kracherspiele zu Beginn, wußte in allen Partien bisher handballerisch zu überzeugen und den Gegnern sein Spiel aufzuzwingen. Zwar gab es gegen die beiden Titelaspiranten SGOBZ und vergangenes Wochenende im Derby gegen Bassenheim knappe Niederlagen. Aus der Beatushalle allerdings schickten die Schützlinge des Trainergespanns Bach/Clemens Mainz 05 mit einem vielbeachteten 25:21 zurück in die Landeshauptstadt.
Prognose: Moselweiss und Wittlich freuen sich beide auf das KO-Runden Spiel. Beide Trainergespanne können außerhalb des Liga-Alltags ausprobieren. Und diese Gelegenheit werden sich beide Seiten nicht entgehen lassen: ein völlig offenes Spiel mit im Vorfeld nicht bestimmbarem Ausgang. Vielleicht gibt die Heimatmosphäre mit den Pauken der „Supporter“ den Ausschlag.
Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jennifer Werner, Sonja Haouchet, Carolin Nuhn, Lea Schmidt, Annika Bach, Helena Kleeschulte, Michelle Meier, Sarah Bender, Anne Schäfer

RPS Oberliga Frauen:

Enges Derby mit Moselweiss auf Augenhöhe

Moselweisser Mädel machen Bassenheim Beine

 TV Bassenheim – TV Moselweiss 28:27 (11:11)

(hos) „Kaum eine meiner Spielerinnen hat heute Normalform erreicht,“ wird Bassenheims Oberliga-Trainerin Jessca Gerlach in der Rhein-Zeitung zitiert. „Wir haben uns dem Gegner angepasst und zwischenzeitlich auch verdient hinten gelegen.“ Das liest sich wie ein enttäuschtes Statement des Trainers der unterlegenen Mannschaft. Tatsächlich hatte Basenheim nach einem super-engen Frauen Oberliga-Derby in der Karmelenberghalle am Ende mit einem Tor die Nase vorn. Was war denn da los?
Die Moselweisser Mädel waren los! Angeführt von den Ex-Vulkan Ladies Annika Bach und Lea Schmidt – heute mit 8 Feldtoren die erfolgreichste Werferin aus dem Spiel heraus – sowie mit der jungen Linkshänderin Michelle Meier mit insgesamt 6 Feldtoren und5  Strafwurftreffern, die lediglich von Bassenheims Lebensversicherung Jennifer Schmitt mit 5 Feldtoren und 7 Strafwurftreffern in der Gesamtausbeute übertroffen wurde. Und wenn da nicht Bassenheims Lebensversicherung Nummero 2, die Keeperin Anke Balmert mit insgesamt 6 entschärften Moselweisser Gegenstößen gewesen wäre, der Derby-Sieger hätte nur TV Moselweiss heißen können.
Es war von Anpfiff an eine Partie auf Augenhöhe mit Vorteilen für die Gäste vom Deutschen Eck. Bis zum 6:5 konnte Bassenheim vorlegen, dann drehte der TVM den Spieß um. Bis zum 10:11 legte Moselweiss jeweils einen Treffer vor, den Bassenheim über einen Schmitt-Strafwurf zum Halbzeitpfiff noch ausgleichen konnte.
Halbzeit 2 sah dann zunächst völlig aufgedrehte Moselweisser, die über ein 12:14 und 13:15 auf 14:17 und dann sogar 15:19 davonzogen. Großes Kino in dieser Phase von Lea Schmidt, die ihr komplettes Repertoire abspulte: Rückraumtreffer, Stemmwurftreffer, Körpertäuschung und Durchbruch zum Kreis – die ersten 5 TVM Treffer in Durchgang 2 besorgte sie selbst, beim Koblenzer Treffer Nummero 6 konnte sie von der Bassenheimer Abwehr nur strafwurfwürdig gestoppt werden. Den Rest besorgte dann Michelle Meier. Auf der Anzeigetafel leuchtete die 48. Spielminute.
Jetzt kam das, was Trainer Thomas Bach nach der Partie als Wendepunkt des Spieles identifizierte. Verzweifelt kämpfende Bassenheimerinnen erhielten plötzlich 4 Strafwürfe in Serie, dreimal wurde dabei noch eine Zeitstrafe gegen Moselweiss draufgesattelt. Beim 19:20 nach 4 Schmitt-Siebenmetern war Bassenheim wieder im Rennen. Unterzahlspiel kostet bekanntlich viel Kraft und obwohl die Mädel vom Deutschen Eck mit nur zwei Feld-Auswechselspielerinnen dagegenhielten und bis zum 19:21 einen 2-Tore-Vorsprung verteidigten, wendete sich nach der 51. Minute nun das Blatt. Beim 21:21 hatte der Gastgeber den Ausgleich, bis zum 23:23 hielten die Bach/Clemens Schützlinge das Spiel noch offen, beim 27:24 in der 55. Minute war Bassenheim 3 Treffer weg. Wer jetzt einen Moselweisser Zusammenbruch erwartet hatte, kennt dieses Team noch nicht: Kopf hoch, Nase abputzen und los geht´s. Beim 27:26 in Minute 58 waren die Moselweisser Mädel wieder dran. Beim 28:27 in der letzten Minute holten sie sich nochmal den Ballbesitz – allein es reichte nicht mehr zum Torabschluß.
Jessica Gerlachs Spielanalyse kann also durchaus als Kompliment an starke Moselweisserinnen verstanden werden. Wenn jedoch sich die volle Bassenheimer Kapelle der Leidenschaft und dem Teamgeist „angepasst“ hätte, den die Moselweisser Rumpftruppe mit nur 8 Feldspielern über 60 Minuten auf den Platz gezaubert hatte, dann hätte es eigentlich eine klare Sache für den Titelaspiranten sein sollen.

Gleich schlägts im Bassenheimer Kasten ein. Michelle Meier machte ein großes Derby und erzielte insgesamt 6 Feldtore und 5 Strafwurftreffer

Gleich schlägts im Bassenheimer Kasten ein. Michelle Meier machte ein großes Derby und erzielte insgesamt 6 Feldtore und 5 Strafwurftreffer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag, dem 3.10. spielen die Moselweisser Mädel um 17 Uhr in der Beatushalle zum Tanz auf. Gegner im Rheinlandpokal ist dann der nächste Rheinland-Oberligist, die HSG Wittlich.

TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (5/3), Lea Schmidt (8), Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier (11/5), Sonja Haouchet (2), Anne Schäfer (1)

 

Vorbericht RPS-Oberliga:

TV Bassenheim – TV Moselweiss

(Sa. 24.09.2016, 19:30 Uhr Karmelenberghalle)

(HoS) „Bassenheim findet das Derby brisant? – Klar, zu Hause sollten die ja auch gewinnen, wenn sie Meister werden wollen,“ läßt Moselweiss Replik auf den Bassenheimer Vorbericht auf das Samstagabenspiel nicht lange auf sich warten. Betont sachlich dagegen gehen die Oberliga-Mädel vom Deutschen Eck die nächste Pflichtspielaufgabe an. Sie wissen: in diesem Jahr hat der Klassenerhalt allerhöchste Priorität. Und dafür sind Punkte in Bassenheim – Derby hin oder her – nicht notwendigerweise eingeplant. Viel wichtiger ist da, dass der Moselweisser Krankenstand nicht anwächst. Denn bereits zwei Ausfälle aufgrund schwerwiegender Verletzungen sowie einige Blessuren hat die Truppe des Trainergespanns Bach/Clemens am dritten Ligaspieltag zu verkraften, – und das bei einem ohnehin sehr kleinen Kader. Bassenheim, so sieht es aus, kann dagegen aus dem Vollen schöpfen.
Disziplin und Geduld anstelle von Derby-Euphorie sind daher wohl eher die Tugenden, die die Koblenzerinnen dem Bassenheimer Angriffswirbel entgegen stellen wollen. Die Schützlinge von Trainerin Jessica Gerlach mussten in ihrem bisher einzigen Ligaauftritt der neuen Saison beim 31:26 ordentlich kämpfen, um gegen emotionalisierte, physisch starke und entschlossene Gäste aus dem Hunsrück die Oberhand zu behalten.
Moselweiss wußte dagegen in den beiden Auftritten bei Titelaspirant SG OBZ und vor Wochenfrist gegen Mainz 05 handballerisch zu gefallen. In Bellheim wurde der kleine Kader den Koblenzerinnen bei Hallentemperaturen über 30 Grad zum Verhängnis, auf eigenem Geläuf agierte man dagegen deutlich effizienter und sicherte sich zur Freude der Fans die ersten Punkte.
Prognose: Bassenheim ist in diesem Jahr noch kein realistisches Angriffsziel für dezimierte Moselweisserinnen. Nur wenn es gelingt, durch sehr intelligentes Koblenzer Spiel über 60 Minuten den Bassenheimer Druck zu brechen, wäre ein Punktgewinn vorstellbar.
Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Corinna Heinz, Jennifer Werner, Sonja Haouchet, Carolin Nuhn, Lea Schmidt, Annika Bach, Helena Kleeschulte, Michelle Meier, Sarah Bender, Anne Schäfer, Maike Berresheim, Michelle Sorger

Annika Bach und Corinna Heinz ziehen „Meenzer Dynamites“ den Zünder

Moselweisser Mädel gewinnen erstes Heimspiel gegen Bundesligareserve souverän

TV Moselweiss – FSG Mainz 05 / Bundenheim II 25:21 (12:9).

(hos) Die ersten Zähler sind im Sack! Unerwartet deutlich dominieren dezimierte Moselweisser Oberliga-Frauen Gäste aus der Landeshauptstadt, die an diesem Spieltag besonders gegen Annika Bach mit 11 Treffern und Torfrau Corinna Heinz mit 5 gehaltenen Mainzer Strafwürfen kein Mittel fanden.
Die Hiobs-Botschaft kam schon unter der Woche: Michelle Sorger, Routinier und Leistungsträgerin beim TVM hatte sich im Auftaktspiel schwerer verletzt als erwartet und war nicht spielfähig. Meike Berresheim, Neuzugang vom TuS Weibern, laboriert noch einige Wochen an ihrer Ellenbogenverletzung aus dem letzten Testspiel gegen die HSG Siebengebirge. Immerhin meldete sich Lea Schmidt einsatzbereit, auch wenn sie angeschlagen dem Spiel nicht ihren Stempel aufdrücken konnte. Zurück im rot-weissen Dress aber Anne Schäfer und damit eine deutliche Belebung im Angriffsspiel. Oberligawürdig war ganz klar auch auch der Lärmpegel in der „Beatus-Höll“. Die „Supporter“ machten ordentlich Dampf.
Ausgeglichen entwickelte sich die Partie in der ersten Hälfte. Mainz war mit Respekt – aber auch mit dem klaren Ziel der nächsten 2 Punkte ans Deutsche Eck gereist, nachdem vor Wochenfrist Marpingen gegen die Bundesligareserve keine Chance gehabt hatte. Beim 5:7 und 7:9 hielten die Schützlinge von Gästetrainer Jörg Schulze Moselweiss auf Distanz. Dann drehten Annika Bach, Anne Schäfer und Co. die Partie wie aus heiterem Himmel. 5 Tore in Folge sorgten für die komfortable 12:9 Koblenzer Pausenführung.
Verhalten dann auch die Halbzeitansprache des Betreuergespanns Thomas Bach und Martin Leyendecker, der für den beruflich verhinderten David Clemens eingesprungen war. Es lief im Moselweisser Spiel. Annika Bachs Strafwurftreffer zum 15:11 schickte den TVM vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch Achtung: beste Wurfgelegenheiten wurden plötzlich vergeben und Mainz war beim 15:14 wieder dran, – glich beim 16:16 sogar aus. Ging den jungen Moselweisserinnen jetzt wie im ersten Saisonspiel bei der SGOBZ die Puste aus?
Gestützt auf die überragende Corinna Heinz legte der TVM erneut 3 Tore vor, nur um eigenverschuldet die „Dynamites“ beim 19:18 wieder aufschließen zu lassen. Die Partie war in der entscheidenden Phase. Und es war das Heimteam, das dieses Mal die besseren Nerven hatte. Bis auf 24:19 setzten sich die Mädel vom Deutschen Eck ab und der Rest war Schaulaufen in der Beatushalle.
Der nächste Spieltag bringt am Samstag das brisante Oberliga Derby TV Bassenheim gegen den TV Moselweiss. Erneut ist es das Spiel „Establishment gegen Newcomer, Titelkampf gegen Klassenerhalt. Anwurf ist um 19:30 in der Bassenheimer Karmelenberghalle. Der nächste Heimauftritt des TVM ist das Rheinland-Pokalspiel am Montag, 03. Oktober gegen den Oberliga-Kontrahenten aus Wittlich. Anwurf ist um 17 Uhr.
TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (11/6), Lea Schmidt (2), Helena Kleeschulte (3), Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier (1), Sonja Haouchet (4), Anne Schäfer (4), Michelle Sorger, Maike Berresheim

Bundesligareserve bringt Beatushalle in Stimmung

Mainzer Handballfrauen nach Auftaktsieg klarer Favorit gegen angeschlagene Moselweisserinnen

TV Moselweiss – FSG Mainz 05 / Bundenheim II

(Samstag, 19.30 Uhr Sporthalle Beatusschule, Koblenz-Moselweiss)

(hos) Sind Sie ein Freund des gemütlichen Samstagnachmittags bei Kuchen und gedämpfter, klassischer Musik, – dann sollten Sie an diesem Samstag der Beatushalle fernbleiben – denn es wird laut: Saisonauftakt auf heimischem Parkett für die Moselweisser RPS Oberligisten und das mit einem Knaller. Kein Geringerer als die Bundesligareserve von Mainz 05 gibt ihre Visitenkarte am Deutschen Eck ab. Und die hat am ersten Spieltag gegen Marpingen – immerhin Establishment in der Oberliga – einmal ganz deutlich gemacht, was der Anspruch der Landeshauptstädterinnen ist: 24:18 ist ein deutliches Ausrufezeichen.

FSG Mainz 05 / Budenheim II

FSG Mainz 05 / Budenheim II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie haben einen der jüngsten Kader der Oberliga, sie haben einen der kleinsten Kader der Oberliga und sie sind aktuell Koblenz´ höchstklassige Damenhandballmannschaft mit einem gehörigen Schuß Restglut der Vulkan-Ladies: die von Thomas Bach und Neu-Trainer David Clemens betreuten Moselweisser Mädel. Mannschaftlicher Zusammenhalt, großer Kampfgeist und ein unbeugsamer Siegeswillen zeichnet sie aus. „Bevor wir fallen, fallen wir auf“ ist ihr Slogan seit der Jugendzeit und damit haben sie sich im ersten Jahr Oberliga-Zugehörigkeit großen Respekt erworben. Und wenn Lea Schmidt, Annika Bach, Sonja Houchet und Co. einmal im Spiel sind, dann gibt es kein Halten mehr.
„Die Favoritenrolle dürfen die Mainzerinnen gerne haben“, zeigen sich die Koblenzerinnen vom Gegner unbeeindruckt. „entscheidend ist, was nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel steht.“ Wie sie Druck auf den Gegner ausüben wollen, darüber hält sich das Trainergespann Bach/Clemens weitgehend bedeckt. Nur soviel verlautet aus der TM Kabine: Mainz nötigt uns schon einigen Respekt ab und unsere Situation ist mit dem verletzungsbedingten Ausfall des Weiberner Neuzuganges Meike Berresheim nicht einfacher geworden. Michelle Sorger und Lea Schmidt laborieren noch an Verletzungen aus dem Auftaktspiel in Bellheim und Anne Schäfer steht weiterhin im Examen – ihr Einsatz ist also fraglich. Trotzdem sind die TVM Verantwortlichen sicher, wir können ein Team aufbieten, das um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen wird. Vielleicht sind es diesmal die Youngster Sarah Bender und Michelle Meier, die auftrumpfen werden, – und das zu den dröhnenden Paukenschlägen der „Supporter“. Ein ruhiger Samstagabend sieht für alle Beteiligten anders aus.

TVM Spielmacherin Lea Schmidt will Mainz trotz Verletzung Dampf machen

TVM Spielmacherin Lea Schmidt will Mainz trotz Verletzung Dampf machen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner, Corinna Heinz , Annika Bach, Michelle Sorger , Lea Schmidt, Helena Kleeschulte, Carolin Nuhn, Sarah Bender, Michelle Meier, Sonja Haouchet, Anne Schäfer

Starker Saisonauftakt beim Vize-Meister

RPS Oberliga:

TVM schöpft Zuversicht aus Auftaktniederlage

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – TV Moselweiss 28:22 (15:13).

(hos) Was für ein Start in die neue Oberliga Saison: Vollgas-Oberligahandball ab Minute 1 in Bellheim und eine Moselweisser Rumpftruppe, die sich ohne die im Examen stehende Vorjahres-Torschützenkönigin Anne Schäfer beim Titel-Aspiranten teuer verkaufte. Am Ende mussten nur 8 einsatzfähige Koblenzer Feldspielerinnen der mit 12 Feldspielerinnen vollbesetzten Bank des Favoriten Tribut zollen. Die SGOBZ ging letztlich als verdienter – wenn auch zu deutlicher – Sieger vom Parkett der Bellheimer Spiegelbachhalle.

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Annika Bach erzielte zum Saisonauftakt 2 Feld- und 6 Siebenmeter Tore                   (Foto: Sport-Didi)

Jens Zwißler, Trainer der Pfälzer Gastgeberinnen hatte vor der Partie seine Farben gewarnt: „Die Damen des TV Moselweiss sind sehr ehrgeizig und geben niemals auf.“ Wie wahr – und sie hatten sogar den besseren Start in eine völlig ausgeglichene erste Hälfte, die Mädel vom Deutschen Eck. 0:2 legten die Bach/Clemens-Schützlinge vor und hielten bis zum 8:8 zur Mitte des ersten Durchgangs jeweils den Ausgleich. Besonders die Ex-Vulkanladies Lea Schmidt und Annika Bach rockten die Halle und waren mit 6 und 8 Treffern für zwei Drittel der Moselweisser Tore allein verantwortlich. Hohes Spieltempo und hohe Temperaturen in der Halle ließen in der Folge die Konzentration der TVM-Akteurinnen schwinden und in der Art eines Spitzenteams nutzten die Gastgeberinnen diese Schwächephase gnadenlos aus. Bis auf 14:11 zogen sie davon, nur um den Koblenzer Kampfgeist zu wecken, der zum 14:13 Anschlusstreffer führte. 15:13 zur Halbzeit – alles noch drin für den TVM.
Vorentscheidend dann die ersten Minuten im zweiten Durchgang. 18:14 und 19:15 hieß es da plötzlich für die SGOBZ. Noch einmal rafften sich die Moselweisserinnen auf und hielten dagegen. Bis auf 20:18 kamen sie heran und das Spiel war plötzlich wieder offen. Unübersehbar aber jetzt die sich einschleichenden Konzentrationsfehler der jungen Koblenzerinnen angesichts des kräftezehrenden Spieles und der nicht gegebenen Auswechslungsmöglichkeiten. Allein 8 Moselweisser Würfe landeten „frei durch“ am Bellheimer Gehäuse und so hieß es über ein 26:20 am Ende 28:22 für die Platzherrinnen.
Sie haben Ihrem Ruf, niemals aufzugeben, alle Ehre gemacht, die jungen Oberliga-Mädel vom Deutschen Eck. Vom neuen Trainergespann kam daher auch keine Schelte, – im Gegenteil: „Das Spiel gibt uns Zuversicht für die neue Saison,“ gab das Trainergespann zu verstehen. Mit einem fitten, vollen Kader steigt die Wurfausbeute, – wer weiß, was dann passiert wäre.

Am kommenden Samstag Abend geben die Bach/Clemens Schützlinge ihr Heim-Debüt in der Beatushalle und das gleich gegen einen äußerst reizvollen Gegner: Die Bundesliga-Reserve von Mainz 05/Budenheim kommt zum Tanz und vielleicht spielt dann auf Moselweisser Seite auch Anne Schäfer wieder groß auf.

Aufstellung TV Moselweiss: Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (2/6), Michelle Sorger (2), Lea Schmidt (6), Helena Kleeschulte (1), Carolin Nuhn, Sarah Bender, Maike Berresheim, Michelle Meier (3), Sonja Haouchet (2)

 

Vorbericht RPS Oberliga Damen

Saisonauftakt beim Vize-Meister

Titelaspirant will gegen Koblenzer Youngster Jagd auf den Meistertitel starten

RPS Oberliga Frauen: SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – TV Moselweiss (Samstag, 18 Uhr Spiegelbachhalle, Bellheim). (hos) Der vermeintlich Stärkste der drei Pfälzer Oberligisten ist heiß auf den Meistertitel: 4 Neuzugänge bei 2 Abgängen – Jens Zwißler und Team wollen es im 4. Jahr der Zusammenarbeit endlich wissen. Dazu hat man sogar bei den Nachbar-Oberligisten „gewildert“ und Spielmacherin Romina Heßler von den Friesenheimer Eulen zur SG OBZ gelotst. Den ersten Paukenschlag landeten die Gastgeberinnen des Wochenendes vor Wochenfrist in der ersten Runde des DHB-Pokals, als sie unerwartet den Neu-Drittligisten TV Brombach aus dem Geschäft warfen.

Ein dickes Brett also ist für die Mädel vom Deutschen Eck also gleich zu Anfang der Saison zu bohren. Mit einem angeschlagenen Neuzugang Maike Berresheim (Schulter) und noch nicht absehbarer Spielteilnahme von Anne Schäfer (Examen) ist die Aussenseiterrolle den Schützlingen von Thomas Bach und Neutrainer David Clemens gewiß.

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Michelle Sorger netzt ein

Voraussichtliche Aufstellung TV Moselweiss:

Jenny Werner (TOR), Corinna Heinz (TOR), Annika Bach (LA,RM), Michelle Sorger (LA,RM), Lea Schmidt (RL,RM,RR), Helena Kleeschulte (KM), Carolin Nuhn (RL,RR), Maike Berresheim RL,RM,RR), Sarah Bender (RL,RR), Michelle Meier (LA,RR), Sonja Haouchet (RA,KM)

 

Vorbereitungsspiele

Testspiel HSG Mannheim (Oberliga BaWü): Beim „Abschiedsspiel“ für Nadine Titze hielten die Koblenzerinnen nur eine Halbzeit lang mit. Mannheim war deutlich weiter in der Vorbereitung und dem mußten die neuformierten Koblenzerinnen in Hälfte zwei Tribut zollen.

Testspiel TV Bassenheim II (Rheinlandliga): gegen die Reserve des Oberliga-Rivalen stand am Ende ein ungefährdeter Sieg zu Buche. Defensivverhalten, Balleroberung und Gegenstoßspiel war deutlich besser als das des Rheinlandligisten

Testspiel TV Engers (Rheinlandliga): Halbzeit 1 war eine deutliche Sache gegen Engers, in der zweiten Hälfte sorgten die hohen Temparaturen dafür, dass das Spiel verflachte und Engers sich wiederholt schön in Szene setzen konnte.

Turnier in Trier (3 x Rheinlandliga, 1 x Oberliga RPS): Schweich und Mertesdorf hatten dem Koblenzer RPS-Oberligisten nicht viel entgegenzusetzen. Anders der Gastgeber und Titelaspirant der nächsten Rheinlandliga-Saison DJK MJC Trier II. Der führte gegen den TVM bereits mit 4 Toren, bevor Moselweiss den Schalter umlegte und den Turniersieg Einfuhr. Das war eindeutig die in der vergangenen Saison errungene Oberligahärte, die Moselweiss noch auf die Siegerstraße brachte.

Testspiel Engers (Rheinlandliga): Doublette des ersten Testspieles, nur dass Moselweiss in der ersten Hälfte auf eigenem Parkett noch viel dominanter auftrat

Testspiel HSG Siebengebirge (Oberliga Mittelrhein): Mit einem Koblenzer Rumpfkader von 6 Feldspielerinnen angereist schien der klassengleiche Gegner aus dem rechtsrheinischen Bonner Umland eine Nummer zu groß für Moselweiss. Nach 10 Minuten führten die Mittelrheiner bereits mit 5 Toren. Oberliga- und Bundesligaerfahrung von Annika Bach und Lea Schmidt sorgten dann allerdings für ein sehenswertes Comeback des TVM. Selbst als Neuzugang Maike Berresheim zu allem Überfluß verletzt auf die Bank musste, legten sich die beiden Ex-Vulkanladies den Gegner zurecht und hatten mit dem Halbzeitpfiff beim 17:17 den Ausgleich. In Durchgang zwei sollte die mit einem 16 Spielerinnen starken Kader angetretene HSG, die allerdings ein Trainingslager in den Knochen hatte, die Moselweisser Rumpf Truppe dominieren können, – doch das Gegenteil war der Fall. Mit einer bärenstarken Corinna Heinz im Tor und der unstoppbaren Sonja Houchet am Kreis zogen die Bach-Schützlinge davon. Linkshänderin Michelle Meier kam immer besser zum Zuge und am Ende hatten die RPS-Oberligisten eine glänzende „Generalprobe“ gegen einen klassengleichen Gegner vom Mittelrhein abgeliefert.

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