Spielberichte 2017/2018

Vorbericht zur Saison 2017/2017

Zweite Damenmannschaft steht vor Neuaufbau

Nachdem die 2. Damenmannschaft zum Ende der vergangenen Saison 10 Spielerinnen aus verschiedensten Gründen verlassen haben stehen die Trainer vor einem völligen Neuaufbau des Teams zur neuen Saison.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Jasmin Günther, Monika Preußer, Anna-Lena Zelter, Sandra Girard, Veronika Kalski, Astrid Nickolai, Jana Becker, Annika Dehren, Astrid Nickolai und Sarah Schwarz für Euren Einsatz in den vergangenen Jahren!

Bereits zum Ende der vergangenen Saison sowie im Laufe der Vorbereitung haben sich jedoch auch einige neue Spielerinnen der Mannschaft angeschlossen. Das Team wird nun bereichert durch unsere Neuzugänge Katja Dilewski, Lisa Gerten, Maria Schweitzer, Emma Krobb, Rebekka Trosien sowie Christin Schönig.

Folglich ist es so gut wie unmöglich eine Prognose für die neue Saison abzugeben, da der Hauptaugenmerk zunächst auf das Zusammenspiel und der Integration der neuen Spielerinnen gelegt werden muss. „Wir müssen in dieser Saison ganz viel Geduld mit den Mädels haben, das gilt auch für das Publikum. Eine Erfolgswelle wie in den vergangenen Jahren, als sich die Mannschaft immer unter den besten 2 Teams der Liga befand, wird es sicherlich nicht geben“ so die einstimmige Meinung des Trainerteams.

Neben dem Zusammenspiel wird sich sicherlich auch der Spielstil der Mannschaft ändern. „Hatten wir in den vergangenen Jahren ein erfahrenes und spielsicheres Team, das vor allem in der Abwehr ihre Qualitäten zeigen konnte, so werden wir aufgrund der Verjüngung der Mannschaft und der Integration der vielen neuen Spielerinnen diese Homogenität nicht mehr erwarten können. Zweifelsohne werden wir eine andere, jedoch mit neuen spielerischen Qualitäten ausgestattete Mannschaft auf dem Feld begrüßen dürfen!“, so die Prognose der Trainer.


Berichte der Saison 2015/2016

Damen 2 – TuS Weibern 2: 30:5 (13:2)

Moselweiß ist Bezirksligameister !!!

Die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag war eigentlich klar: Der Tabellenführer aus Untermosel sollte mit einem Sieg beim HSV Rhein-Nette die Meisterschaft klar machen können und der TVM würde mit einem Sieg gegen Weibern einen sehr guten 2. Tabellenplatz erreichen. Doch es sollte anders kommen…

Am Samstag Nachmittag kursierte vor dem Spiel der Moselweißer Herrenmannschaft das Gerücht die Runde, dass Untermosel in Rhein-Nette überraschend verloren hätte, was kurze Zeit später aus sicherer Quelle auch bestätigt wurde. Demnach hatten es die TVM-Mädels mit einem Sieg gegen Weibern doch noch in der eigenen Hand, Untermosel in der Tabelle zu überholen und die Meisterschaft für sich zu entscheiden!

Doch genau gegen dieses Weibern, das den TVM-Ladies die bislang einzige Niederlage der Saison im Hinspiel zugefügt hatte. Das Bewusstsein die Meisterschaft vor Augen zu haben und dies gegen Weibern erreichen zu können, war für das Trainerteam Anlass genug, die Mannschaft emotional zu bremsen, für die notwendige Ruhe zu sorgen und die Spielerinnen mit einer gesunden Motivation ins Spiel zu schicken. Und dies gelang auch…

Nach wenigen Minuten bereits zeichnete sich ab, dass die Vulkan-Ladies-Reserve stark ersatzgeschächt nach Moselweiß angereist war. Mit einem komplett umgestellten Rückraum gelang es Weibern viel zu selten die Deckungsreihe der Moselweißerinnen zu durchbrechen und für die nötige Torgefahr zu sorgen. Im Gegensatz dazu schafften es die Moselweißerinnen aus einer starken Deckung heraus immer wieder über die 2. Welle zu schnellen Torerfolgen zu gelangen. Bereits zum Seitenwechsel – beim Stand von 13:2 – war jedem klar, dass in Sachen Meisterschaftsgewinn nicht mehr viel schief gehen kann. Folglich wurde die Mannschaft in der Kabine darauf hingewiesen, dass sie sich nur noch durch Unkonzentriertheiten oder unnötige Undiszipliniertheiten selbst schlagen können. Enstsprechend engagiert gingen die Moselweißerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit ans Werk und ließen nichts mehr anbrennen. Am Ende wurde Weibern klar mit 30:5 in die Schranken gewiesen und damit die Meisterschaft klar gemacht! Mit Bier und Schampus wurde anschließend die dritte Halbzeit eingeläutet und die Meisterschaft gebührend gefeiert!

Damen 2 – VfL Hamm: 26:17 (10:7)

Am Ende deutlicher Sieg gegen ersatzgeschwächten Gegener.

Bereits drei Tage nach dem bescheidenen Auftritt gegen Arzheim musste die 2. Damenmannschaft wieder ran. Gegner in heimischer Halle waren die Damen des Vfl Hamm. Bereits während des Aufwärmens war zu erkennen, dass die Spielerinnen hochkonzentriert und voller Engagement das schlechte Spiel gegen Arzheim vergessen lassen wollten. Doch leider konnte der Wille anfänglich nicht so richtig in die Tat umgesetzt werden.

Die schlechte Leistung vom Mittwoch noch im Kopf, begann die Mannschaft verunsichert. Erneut reihten sich etliche Fangfehler, Fehlpässe und -würfe aneinander und auch die Aggressivität und Absprache in der Abwehr ließ zeitweise zu wünschen übrig. Ohne Unterstützung durch die A-Jugendlichen, die zeitgleich mit der 1. Damenmannschaft unterwegs waren, litt vor allem das Tempospiel in der 1. und 2. Welle nach vorne. Immer wieder mussten gegen die gut organisierte Abwehr des Gegners lange Angriffe gespielt werden, um Lücken zu schaffen. Dennoch gelang es den Spielerinnen über den Kampf ins Spiel zu finden. Mit einer 10:7-Führung gegen den Tabellenvorletzten wechselte man die Seiten.

Nach der Halbzeit kamen die TVM-Ladies etwas besser ins Spiel und der Vorsprung konnte ausgebaut werden. Vor allem wurden nun auch einfache Tore aus abgefangenen Bällen erzielt. Am Ende sprang ein verdienter 26:17 Sieg gegen einen zugegebenermaßen ersatzgeschwächten Gegner heraus.

Das Training unter der Woche muss nun zum Auftanken des Selbstbewusstseins genutzt werden, da am kommenden Wochenende das schwere Auswärtsspiel gegen den TV Bad Ems ansteht, der sich nur knapp dem Aufstiegsaspiranten SV Untermosel mit 2 Toren geschlagen geben musste.

 

Damen 2 – TV Arzheim: 18:15 (6:7)

Gerade noch mal gut gegangen…

Neues Jahr, neues Glück, so lautete die Devise vor der ersten Partie im neuen Jahr. Nach 5-wöchiger Auszeit ohne Spiel und wenig Trainingseinheiten war es bereits vor der Partie schwierig eine Standortbestimmung abzugeben. Die lange Auszeit entschuldigt jedoch nicht das, was sich am Samstag Abend im Lokalderby gegen Arzheim abspielte. Mit der absolut schlechtesten Saisonleistung gelang es gerade noch so die zwei Punkte einzufahren.

Ohne konzentrierte Einstellung zum Spiel, ohne Biss und ohne Kampf ging man in die Partie, in der man in den ersten Minuten bereits mit 2 Toren hinten lag. Es gelang zu keinem Zeitpunkt das Spiel an sich zu reißen und dem Tabellenschlusslicht unseren Stempel aufzudrücken. Auch zahlreiche Wechsel und taktische Änderungen griffen kaum, es war ein absolut gebrauchter Abend. So erklärt sich auch der Halbzeitstand von 6:7.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Technische Fehler, Abschlussschwäche vor dem Tor und ein einsatzschwaches Abwehrverhalten, eigentlich das Prunkstück der Mannschaft. Erst gegen Mitte der zweiten Hälfte gelang es vereinzelt, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und sich durch erfolgreiche Aktionen im Angriff leicht abzusetzen. Die knappe Führung wurde gegen Ende dann verwaltet und mit dem Schlusspfiff die 2 Punkte eingetütet.

„Da kannst Du im Vorfeld noch so vor einer Unterschätzung des Tabellenletzten warnen, wenn es nicht in die Köpfe der Spielerinnen rein geht, kommt solch eine Leistung dabei raus.“ so die Trainer einhellig im Anschluss an das Spiel.

Vielleicht war es der nötige Dämpfer zur richtigen Zeit, so dass die austehenden Partien gegen schlechter plazierte Mannschaften nicht mehr auf die leichte Schulter genommen werden und auch im Training Gas gegeben wird. Am kommenden Samstag wird sich dann der Tabellenvorletzte, Vfl Hamm  in der Beatushalle präsentieren, der im Saisonverlauf immer besser in Schwung zu kommen scheint.

„So ein Grottenspiel musst Du erst einmal gewinnen. Leider haben wir bis zum Wochenende aber keine Trainingseinheit mehr zur Verfügung, um die Begegnung gegen Arzheim aufzuarbeiten. Aber da sehe ich auch die Spielerinnen in der Pflicht, ihr Engagement bis zum Samstag mal zu hinterfragen und sich auf das nächste Spiel mental vorzubereiten. Ich bin mir sicher, dass wir gegen Hamm eine andere Mannschaft sehen werden.“ so Trainer Frank Helm nach dem Spiel.

Anpfiff gegen den Vfl Hamm ist am Samstag, dem 23.01.2015 um 17:30 Uhr.

 

4. Spieltag: Höhen und Tiefen führen zum erneuten Unentschieden

Verlustpunktfrei reisten die Sportfreunde aus Neustadt am vergangenen Samstag Abend zum Auswärtsspiel in unsere Beatushalle. Mit Siegen gegen Hamm und Weibern im Gepäck, erwarteten wir einen starken Gegner. Mit dem neuen Trainer Arno Sartor, der die Mannschaft zu Saisonbeginn übernahm, wurde ein zum Vorjahr schnelleres Spielsystem einstudiert, dass bereits die vorgenannten Mannschaften vor arge Probleme gestellt hatte.

Im Vergleich zur Vorwoche waren die Moselweißerinnen jedoch von Beginn an hellwach und konzentriert auf der Platte. Die Angriffe wurden souverän abgeschlossen und in der Abwehr konsequent zugepackt. Folglich konnte man sich zum Ende der ersten Hälfte eine Führung zum 9:4 erarbeiten. Neustadt konnte dann noch bis zur Halbzeit zum 10:7 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel sahen Trainer und Zuschauer dann die wohl beste Phase der Moselweißerinnen in dieser Saison. Die starke Abwehrreihe konnte zahlreiche Bälle abfangen, die sofort über eine schnelle 2. Welle zu Toren umgemünzt wurden und die einstudierten Spielzüge wurden optimal ausgespielt. Die Führung konnte in der Folge auf 16:8 ausgebaut werden und es sah nach einem klaren Erfolg für die TVM-Damen aus.
Das Trainerteam sah demnach auch die Möglichkeit, den Rückraumspielerinnen eine Pause zu gönnen. Die Änderungen im Spielaufbau sorgte dann zu einem Wendepunkt im Spiel der Moselweißerinnen. Einige unglückliche Ballverluste im Anschluss sorgen dann für einfach Tore für Neustadt und ließen den Gegner wieder ins Spiel zurück kommen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen entglitt dann das bis dahin souverän geführte Spiel den Moselweißerinnen immer mehr aus den Händen. Kurz vor Schluss konnte Neustadt zum 18:18 ausgleichen und sogar mit einem Tor in Führung gehen, bevor es Moselweiß gelang den erneuten Ausgleich zu erzielen. Durch einen letzten 7-Meter hatte Moselweiß sogar noch die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen, doch der Ball landete unglücklich am Lattenkreuz. So trennten sich beide Mannschaften 19:19 unentschieden.

Ein Glückwunsch geht nach Neustadt, die immer an sich geglaubt und nie aufgesteckt haben. Zwar fühlt sich der Punktverlust der Moselweißerinnen nach dem Spiel wie eine Niederlage an, jedoch lässt sich auf der Leistung der ersten 40 Minuten für die kommenden Spiele definitiv aufbauen.

Das nächste Spiel findet dann am Samstag, dem 14.11.2015 um 17:15 Uhr in Andernach gegen die HSV Rhein-Nette statt.

Es spielten: Sarah Schwarz, Diana Szust, Jasmin Günther, Nina Hellenbrand (2/1), Anna-Lena Zelter (3), Monika Preußer (1), Annika Dehren (1), Andrea Marx (6/2), Rita Sauerborn, Jana Becker (1), Sandra Girard (1), Sarah Bender, Stephanie Marschall (4), Ellen Baulig

 

3. Spieltag: Schwach gespielt und dennoch gewonnen

Gewann man am vergangenen Wochenende noch deutlich beim Langzeitrivalen VfL Hamm, so sollte man erwarten, dass die Mannschaft nun mit breiter Brust gegen den TV Bad Ems auftreten sollte. Doch weit gefehlt: Was die Mannschaft in der ersten Halbzeit den Zuschauern bot, hatte zeitweise kein Bezirksliganiveau. Ohne Biss und Tempo aggierte die TVM-Reserve über weite Strecken der ersten 30 Minuten im Schlafwagenmodus. Im Angriff wurden viele Bälle unnötig abgegeben und die einstudierten Spielzüge unorganisiert vorgetragen. In der Abwehr wurde zu langsam verschoben und man ließ Bad Ems zu oft gewähren. Aber auch Bad Ems vermochte es nicht, die Schwächephase der Moselweißerinnen auszunutzen. Keine der beiden Mannschaften war demnach in der Lage sich entscheidend abzusetzen. So ging es beim Stande von 7:7 in die Halbzeit.

Das Wachrütteln der Trainer in der Pause schien dann im 2. Durchgang Früchte getragen zu haben. Sobald im Angriff Tempo aufgenommen und sichere Pässe gespielt wurden, ergaben sich zahlreiche Durchbrüche, die souverän vollstreckt wurden. Die Torerfolge führten dann auch zu einem gesteigerten Selbstvertrauen in die eigene Leistung, was sich in einer immer stabiler werdenden Abwehr widerspiegelte. So konnte die 2. Halbzeit mit 9:5 gewonnen werden. Endstand nach 60 Minuten: 16:12.

Wenn am kommenden Wochenende die Punkte in Moselweiß bleiben sollen, muss die Mannschaft von Beginn an ein anderes Gesicht zeigen, um sich gegen die Sportfreunde aus Neustadt durchsetzen zu können, die zu Saisonbeginn noch verlustpunktfrei sind. Klare Siege gegen Hamm und Weibern versprechen einen starken Gegner.

Wir sehen uns also hoffentlich am kommenden Samstag zur Handball-Primetime um 19 Uhr zum Spitzenspiel!

Es spielten: Diana Szust, Sarah Schwarz, Ellen Baulig, Jana Becker, Annika Dehren, Sandra Girard, Jasmin Günther, Nina Hellenbrand, Andrea Marx, Monika Preußer, Rita Sauerborn, Anna-Lena Zelter

 

2. Spieltag: TVM Damen siegen deutlich beim VfL Hamm

14:30 lautete das Ergebnis nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel! Mit einem solch deutlichen Sieg der TVM Ladies hätte wohl niemand gerechnet!

Aber von Anfang an: Bereits am letzten Wochenende gewannen die Sportfreunde aus Neustadt gegen den letztjährigen Bezirksmeister aus Hamm überraschend deutlich mit 30:16. Ein erstes Anzeichen dafür, dass es bei den Damen von der Sieg nicht mehr so rund zu laufen scheint, wie noch in der vergangenen Saison. Die Erklärung dafür gab es bereits bei Aufwärmen vor dem Spiel: Keine der Leistungsträgerinnen der letzten Jahre war noch auf der Platte. Sina Niederhausen, Lena Grabowski und Steffi Land, die in den letzten Jahren immer für mindestens die Hälfte aller Hämmscher Tore verantwortlich waren, haben den Verein verlassen. Dennoch waren die TVM-Spielerinnen gewart, da sie nicht wussten, was sie von der neuen Mannschaft erwarten konnten. Entsprechend fokussiert startete Moselweiß mit schneller Führung ins Spiel und konnte sich bereits nach 10 Minuten eine 5-Tore Führung herausspielen. Aufgrund einer robusten und agressiven Abwehrleistung der Moselweißerinnen, gelang es Hamm nur selten den Ball ins Moselweißer Tor einzunetzten. In der Abwehr fiel vor allem Jana Becker durch gutes Abwehrverhalten auf, im Angriff war es dann Jasmin Günther, die einen guten Tag erwische, ebenso Andrea Marx, die mit insgesamt 8 Torerfolgen glänzen konnte. Nach 30 Minuten wurde eine beruhigende Halbzeitführung von 16:7 herausgespielt. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Aus einer stabilen Abwehr heraus führten einige schöne Angriffswellen zu schnellen und einfachen Toren. Auch die einstudierten Spielzüge wurden erfolgreich abgeschlossen. So konnte am Ende ein ungefährdeter Sieg eingefahren werden, der sicherlich zur Steigerung des Selbstvertrauens beigetragen hat. Am kommenden Wochenende geht es nun ein eigener Halle gegen die Mannschaft des TV Bad Ems, die ihr Auftaktspiel gegen die HSG Rhein-Nette für sich entscheiden konnte. Los geht es am kommenden Samstag (10.10.) um 17:30 Uhr. Über zahlreiche Unterstützung würde sich die Mannschaft sehr freuen.

Es spielten: Sarah Schwarz (Tor), Diana Szust (Tor), Ellen Baulig, Jana Becker, Annette Conrad, Annika Dehren, Sandra Girard, Jasmin Günther, Nina Hellenbrand, Andrea Marx, Monika Preußer, Rita Sauerborn, Anna-Lena Zelter, Christin Schönig

 

1. Spieltag: Nervosität kostet einen Punkt

Nach guter Saisionvorbereitung, mit gelungenen Trainingsspielen gegen die Rheinlandligavertreter des TV Bassenheim und dem Turniersieg in Gerolstein, startete die 2. Damenmannschaft am ersten Spieltag gegen den SV Untermosel in die neue Bezirksligasaison.

Bestückt mit bekannten Gesichtern wie Johanna Färber, Katharina Dötsch und Julia Schäfer aus guter alter TVM-Zeit, war es bereits im Vorfeld klar, dass es gegen den Aufsteiger eine harte Nuss zu knacken galt. Bereits am letzten Wochenende konnten die Damen von der Untermosel ihr Auswärtsspiel gegen den Rheinlandliga-Absteiger aus Weibern gewinnen. Entsprechend deutlich wurden die Moselweißerinnen von ihren Trainern vor dem Spiel eingestimmt, um bereits im Vorfeld mit dem notwendigen Biss in die Partie zu starten und den Gegner nicht zu unterschätzen.

Leider trugen die guten Vorsätze keine Früchte und die guten Eindrücke aus der Saisonvorbereitung konnten nicht auf das Spiel übertragen werden. Ein von Nervosität geprägtes Angriffsspiel endete oft in Ballverlusten, Fehlpässen oder weiteren technischen Fehlern. Auch das Prunkstück der letzten Jahre, die Abwehr, konnte in der ersten Hälfte nicht an die gewohnte Leistung anknüpfen. Geschuldet wurde dies jedoch auch dem guten und schnellen Angriffsspiel der Apel-Sieben, die es verstanden, ihre Schnelligkeit und Größenvorteile im Angriff auszunutzen.

Schnell ging Untermosel in Führung und baute diese bis zur Halbzeit auf 3 Tore aus. Nach dem Seitenwechsel erhielt Moselweiß durch einige personelle Umstellungen wieder Zugriff zum Spiel. Vor allem Andrea Marx gelang es nun desöfteren auf der Linkaußenposition Akzente zu setzen. Aber auch in der Abwehr wurde der Gegner durch offensivere Gegenwehr am Torewerfen gehindert. So konnte der Rückstand egalisiert und sogar in eine 1-Tore-Führung umgemünzt werden.

Untermosel reagierte prompt und nahm eine Auszeit, um zu reagieren. Die Entscheidung fiel in der Schlussminute, als Untermosel nach dem Ausgleichstreffer erneut in Ballbesitz und in den letzten Sekunden der Partie einen 7-Meter-Strafwurf zugesprochen kam, der nach Ende der Spielzeit ausgeführt wurde. Sekt oder Selters, dachte sich wohl Torfrau Sarah Schwarz, hielt den 7-Meter bravorös (insgesamt 4 gehaltene 7-Meter!) und rettete den einen Punkt zum letztendlich leistungsgerechten 23:23-Untenschieden. Aufgrund des starken Auftretens des Gastgebers wurden nach dem Spiel von Moselweißer Seite Stimmen laut: „In Untermosel werden noch einige andere Mannschaften ihre Punkte lassen.“

Am nächsten Wochenende geht es dann gegen den Dauerrivalen VfL Hamm, der überraschend sein erstes Spiel gegen die Sportfreunde aus Neustadt verlor.

Es spielten: Sarah Schwarz, Diana Szust, Jana Becker, Annette Conrad, Annika Dehren, Jasmin Günther, Nina Hellenbrand, Andrea Marx, Monika Preußer, Rita Sauerborn, Anna-Lena Zelter, Christin Schönig

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