Gemeinsam mit Handballclub Koblenz in die Zukunft gehen!

Was einige sicherlich schon auf dem ein oder anderen Weg mitbekommen haben, möchten die Vorstände beider Vereine nun offiziell bekanntgeben: Die Handballabteilungen des TV 1890 Güls e.V. und des TV 1891 Moselweiß e.V. werden ab der Saison 21/22 eine Spielgemeinschaft bilden. Diese wird unter dem gemeinsamen Namen Handballclub Koblenz ab September 2021 in den Spielbetrieb eingreifen.

Damit werden sämtliche Handballmannschaften (Herren, Damen, Jugend) beider Vereine nur noch unter der gemeinsamen Dachmarke antreten. Beide Vorstände haben das Vorhaben jeweils einstimmig beschlossen und die entsprechenden Meldungen beim Handballverband Rheinland sind bereits erfolgt.

Nach Ende der Saison 20/21 im Mai haben alle Mannschaften den gemeinsamen Trainingsbetrieb aufgenommen. Damit betreten die Vereine nur teilweise Neuland: In der B- und C-Jugend pflegen Güls und Moselweiß schon länger eine Handballspielgemeinschaft. Und obwohl der Rückhalt für das Großprojekt sowohl in den Vorständen als auch in den jeweiligen Mannschaften mittlerweile enorm ist, gibt es noch einiges zu organisieren, klären und abzustimmen.

Ein gewichtiger Grund für beide Moselorte handballerisch in Zukunft als HC Koblenz gemeinsam aufzutreten, ist die Nachwuchssicherung und -förderung. Wie für Vereine anderer Couleur ist es auch für Handballer nicht immer einfach, genügend Nachwuchs zu bekommen, um so eine flächendeckende Jugendarbeit über alle Altersklassen hinweg anbieten zu können. Die Handballabteilungen beider Vereine können als HC Koblenz zukünftig wieder alle Jugenden anbieten, was momentan getrennt leider nicht durchgängig möglich ist. Als attraktive Dachmarke mit breiter Jugendförderung und höherklassiger Präsenz im Seniorenbereich möchte der HC Koblenz zudem ein Gegengewicht zu Abwerbungsversuchen von Vereinen aus anderen Regionen schaffen. Ziel der 1. Herrenmannschaft wird es sein, eine der erfolgreichsten Mannschaften im Gebiet des HVR darzustellen. Die 1. Damenmannschaft soll mittelfristig Kurs auf die 3. Liga nehmen.  

Für die Handballabteilungen ergeben sich durch den Zusammenschluss weitere Synergien. So werden die zusammengelegten Handballmannschaften insgesamt über mehr Hallenzeiten an beiden Standorten verfügen. Zudem ist der Mobilitätsaufwand gering, weil die Eisenbahnbrücke zu Fuß oder per Fahrrad sowie die Kurt-Schumacher-Brücke mit dem Auto in wenigen Minuten bewältigt werden können. Zusätzlich verteilen sich die Personalfragen bei Trainern, Schiedsrichtern und Zeitnehmern auf mehr Schultern, als dies bislang pro Verein der Fall gewesen ist. Die Hallen sowohl in Moselweiß als auch in Güls bleiben als Spielorte erhalten und werden situationsabhängig zugewiesen.

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